FRIKO ist ... 
- unsere winzige Ferienwohnung an der Nordsee,
- (m)eine Herzensangelegenheit,
- ein Plätzchen an dem wir entschleunigen und relaxen können

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FRIKO-Blog

Nachdem meine Eltern aktuell auf Lanzarote weilen und uns seit Wochen "erinnern" doch bitte ihre Balkonmöbel zur Überwinterung in die Wohnung  zu schaffen, und wir außerdem in unserer Küche noch zwei Relingstangen anbringen wollten, fuhren wir Sonntag morgens um 8:00 Uhr nach Friko.

Zuhause hatte es seit Tagen heftig geschüttet ....aber (wie typisch), ab Itzehoe riss der Himmel auf und in Dithmarschen erwartete uns die Sonne :-)  Okay, die 4°C waren nicht gerade kuschelig, aber was will man Anfang November in Norddeutschland erwarten??

Nachdem wir uns frische Brötchen und Croissants geholt hatten, heizten wir ordentlich ein und dann ging ich nach oben, um die (klatschnassen) Balkonmöbel ins Warme zu stellen. Zur Sicherheit - obwohl ich die Möbel abgewischt hatte - stellte ich sie auf ein Badehandtuch, damit mögliche Wassertropfen nicht auf´s Laminat tropfen.
Dann kontrollierte ich noch die Fenster, aber es war alles trocken und dicht - sehr schön.

Inzwischen erwartete mich ein heißer Cappuccino unten und wir frühstückten erst einmal ausgiebig.

Unsere Gräser vor der Terrasse band ich anschließend zu Büscheln zusammen, so dass sie nun auch winterfest waren.
Die FeWo Nr. 1 hat inzwischen auch die Kirschlorbeer-Hecke entfernt und -witzigerweise- die gleichen weißen Pflanzkisten aufgestellt - allerdings mit hohem Rankgitter, was mir nicht so gut gefällt.

Dann besprachen wir die Anbringung der Küchenreling und machten mal eine Hängeprobe für die große Uhr, die -nach meinen Wünschen- an die Küchenwand sollte. Ja, das sieht doch gut aus...vielleicht noch etwas tiefer...so dass die Regale mit der 3 und 9 auf einer Höhe sind... jaaaa!

Doch plötzlich wurde der Lieblingsmann immer leiser und schließlich sah er ganz geknickt aus. Als er dann seinen Dackelblick aufsetzte und meinte: "Duuu? Äh, ich muss was beichten..." wurde ich etwas nervös.

Was war? Wir hatten bzw. ER hatte die Bohrmaschine zuhause vergessen!!! *grrrrr*

Und nun? Bei der ehemaligen Eigentümerin der FeWo-Anlage fragten wir dann kurzerhand nach, ob sie uns evtl. mit einer Bohrmaschine aushelfen könnte - aber sie meinte, sie hätte gar kein Werkzeug, sondern beauftrage immer nur Handwerker.

Tja, am Sonntag einen Handwerker auf dem Land zu bekommen, ist aussichtslos. Okay, dann konnten wir jetzt eben nicht mehr weitermachen......

Also tranken wir noch ein Käffchen, ich schoß noch ein paar aktuelle Fotos (bin ja jetzt bei Instagram)  .....

...und dann fuhren wir (unverrichteter Dinge!) wieder nach Hause.

 

Sturmtief Sebastian

17.09.2017 19:45

Nachdem letzte Woche das Sturmtief "Sebastian" über Norddeutschland fegte und über Friedrichskoog sogar die Presse berichtete (entwurzelte Bäume und Sturmflut am Hafensperrwerk), sind wir sonntags für ein paar Stunden nach Friko gefahren. Einerseits wollten wir nach dem Rechten schauen und andererseits die Terrasse winterfest machen und ggf. noch ein bisschen an der Küche basteln.

Es war wieder mal typisch: gestartet aus dem trüben Hamburg mit dicken grauen Wolken, wurde es ab dem NOK immer heller und in Friko war schönstes Wetter.

Die Gräser auf der Terrasse sind soooo riesig und schön geworden - und der Sturm hat keinen einzigen Halm geknickt!

Die Terrasse habe ich vom Laub befreit und dann wurden die Gartenbank, die Tischchen und der Balkonteppich in den Schuppen geräumt.
Dort sahen wir, dass eine Katzenmutter Junge in einem der vorderen Verschläge geworfen hatte. Ein winzig-kleines graues Katzenbaby, das die Augen noch geschlossen hatte und herzerweichend miaute, robbte dort auf dem Boden herum. Wir haben der Katzenmama ein paar Brekkies durch die vergitterte Tür geworfen.... :-)

Dann kontrollierte ich die obere Wohnung. Dort sah alles gut aus (abgesehen vom vergessenen Wasser im Wasserkocher, das müffelte!), so stapelte ich nur die Balkonmöbel zusammen und nahm (auf Anweisung meines Vaters) die Solarleuchten vom Balkon ab - und gut is.

Inzwischen hatte der Lieblingsmann einen Kaffee getrunken und wir fingen an die restlichen drei Küchenregale zu montieren. Alles lief prima und schlussendlich wurde die Dunstabzugshaube wieder angebracht....aber was war das? 
Die Rückwand hinter der Dunstabzugshaube warf unten eine fiese Beule!?!

Mist! Offenbar stimmten die Original-Löcher in der alten Holz-Rückwand nicht mit den neu gebohrten Löchern in der weißen Acrylwand überein und drückten so die weiße Platte ein paar Millimeter nach unten. Herrje! Wieder ein neues Problem. (Hört das denn nie auf?!?)

Nach kurzer Überlegung haben wir einfach beschlossen, die Dunstabzugshaube wegzulassen (braucht sowieso kein Mensch!) und stattdessen eine (z.B. noch bei uns im Keller stehende riesige) Wanduhr oder ein BIld anzubringen....
Aber nichtsdestotrotz sind wir (und insbesondere ICH) von den Regalen begeistert!
Dies ist der aktuelle Stand:

Vielleicht müssen wir auch die Übergänge zwischen den weißen Platten miteinander verbinden (z.B. Leiste), so dass alle drei Platten wirklich plan aufliegen. Da überlege ich mir noch mal was....

Nachdem wir wieder mal sehr erfolgreich waren, ging´s gegen 16:30 wieder nach Hause. 
Auf dem Rückweg sahen wir schon, dass uns zuhause Regen erwarten würde.
Somit hatten wir richtig Glück mit dem Wetter gehabt!

P.S. Und auch wenn ich in letzter Zeit mehrfach über einen Verkauf von FRIKO nachgedacht hatte...
Als ich heute die Wohnung betreten hatte, stand (wieder mal) zweifelsfrei fest, dass wir bzw. ich sie unbedingt behalten will! :-)

Friko statt G20-Gipfel

09.07.2017 09:11

Da am 07.07. (passend zum 50. Geburtstag des Lieblingsmannes) in Hamburg der G20-Gipfel stattfand, sind wir beide vom 06.-08.07. nach Friko geflohen - denn die Innenstadt wurde total abgeriegelt und schon Tage vorher war alles voller Polizei!

Für Donnerstag (06.07.) hatten wir nochmal den Elektriker einbestellt, weil die Heizung ja noch nicht lief. Pünktlich wie ein Maurer (haha) erschien der Elektriker und brachte die Heizung innerhalb von 2 Minuten zum Laufen - er hatte nämlich eine Sicherheitsvorkehrung nicht reaktiviert. Super, es wurde sofort wieder mollig warm!. Okay, die automatische Programmierung war etwas vertrackt einzurichten...mal sehen ob sie beim nächsten Besuch funktioniert.

Nachdem unsere Küchenrückwand pünktlich geliefert wurde, konnten wir also damit beginnen, sie anzubringen. Die Platten waren von perfekter Qualität: saubere und passgenaue Schnittkanten, tolle Verpackung, beidseitige blaue Schutzfolie und hochglänzend weiß!

Aber ersteinmal mussten die Lücken, die die Küchenschränke hinterließen mit einfachen Platten gefüllt werden, so dass wir eine plane Ebene hatten, auf der die Küchenrückwand angebracht werden konnte.

    

Dann wurden alle drei Acrylplatten angebracht:

   

Am 07.07. reisten dann meine Eltern an, um uns abends zum Geburtstagsessen im Anker einzuladen. Es war so warm, dass wir sogar draußen sitzen konnten. Und ansonsten haben wir uns um die Küche gekümmert und meine Eltern haben sich selbst beschäftigt (Lese, Fahrradtour, kleine Bastelarbeiten in der Wohnung...) - so soll´s sein! 

Das Ergebnis von 3 Tagen Arbeit begeistert!! Was für ein Unterschied:

   

Am Samstag-Abend sind wir nochmal zu viert essen gegangen - diesmal ins SeaSide26. Und danach ging´s für uns beide direkt nach Hause...schließlich kann der Lieblingsmann  nicht länger als 2 Tage ohne Wlan sein! :-)

Die restlichen drei Regalbretter werden wir beim nächsten Mal anbringen.

Wenn ich bedenke, dass der Tischler 1500,- € "nur" für eine neue Arbeitsplatte und Rückwand haben wollte...
Jetzt haben wir für die maßgeschnittenen drei Platten (179€), die vier Regalbretter (von Roller je 9,99€) und Spiegelklebe-Pads (4x1,29€) insgesamt 225,-€ bezahlt!
Fazit: Tolle Eigenkreation für einen Bruchteil des Preises, ein Erfolgserlebnis und kein bisschen Dreck! PERFEKT!


Am Wochenende haben wir uns mal den Kopf über die weitere Küchenplanung zerbrochen...und haben inzwischen gute Ideen gesammelt (Küchenrückwand aus weißer MDF-Platte oder Plexiglas zum Folienbekleben oder Rohholz zum Streichen...).

Als Anregung hatte ich zuvor mehrere Varianten aus dem Internet ausgedruckt, so wie diese z.B.:

Am 06./07.07. soll´s dann zur Sache gehen und der Umbau startet - und bestenfalls werden wir dann auch fertig!?

Sonntag vormittag waren wir noch auf dem Prisdorfer Flohmarkt und da lachten mich zwei Seehunde (Flaschenöffner) an, die ich für je 2€ natürlich mitgenommen habe. Nach dem Putzen mit Ceranfeldreiniger sahen sie aus wie neu!

Die finden ein schönes Plätzchen in FRIKO!

Jaaa, wir waren in Friko und es war schönstes Sommerwetter!

Aber der Reihe nach: Am Freitag morgen sind wir schon ganz früh gestartet und kurz nach 10 Uhr in Friko angekommen.

Der Lieblingsmann stürzte sich als erstes auf das Heizungsrelais, das uns der Elektriker -pünktlich- mit der Post geschickt hatte. Nun sollte es "nur" eingebaut werden.
Ich ging als erstes hoch in die DeichKRONE, um die vergammelten Bananen zu entsorgen. Als ich die Tür aufschloss, dachte ich eine Sekunde lang, es sei eingebrochen worden.... Überall im Flur und im Wohnzimmer-Eingang lagen Bücher auf dem Fußboden. Was war denn hier los??? Als ich über die ersten Bücher drüber stieg, sah ich schon, dass das kleine Regal -auf dem die Bücher standen- gebrochen d.h. der Boden nach unten geklappt war - und die Bücher auf das darunter liegende kleine Regal gestürzt waren. Leider stand auf dem unteren Regal u.a. ein Fläschchen mit Duft-Öl. Die Holzstäbchen aus der Duftöl-Flasche sind blöderweise an die Wand gekommen und haben einen faust-großen Ölfleck auf der weißen Tapete hinterlassen. Na, super!!

Nachdem ich die völlig schwarzen und muffig-riechenden Bananen mittels einer Plastiktüte aus dem Kühlschrank genommen und entsorgt hatte, berichtete ich dem Lieblingsmann von dem Regal-Malheur. Der fluchte aber bereits über den Elektriker, da trotz Einbau des neuen Relais, die Heizung nicht lief. Als ich ihm dann noch von dem gebrochenen Regal erzählte, hob dies nicht unbedingt seine Laune. Also ging ich auf die Terrasse und pflanzte erstmal die neuen Gräser ein, nachdem die alten Gräser leider nicht so gut wuchsen, wie ich es mir vorstellte.

Als der Lieblingsmann dann auch auf die Terrasse kam, um seinen Relais-Frust bei einer Zigarette abzubauen, erzählte ich ihm (nochmal) die "Bücherregal-Geschichte". Gemeinsam und mit Holzleim und Schraubendreher "bewaffnet" gingen wir nach oben. Dort wurde das kaputte Regal abgeschraubt, der Boden mit Holzleim angeklebt und zum Trocknen mit Malerkrepp fixiert.Dann räumten wir die Bücher in das TV-Sideboard und gingen wieder runter.

Nun rätselten wir gemeinsam, warum die Heizung -trotz neuen Ralais- nicht lief. Aber wir sind nun mal nicht vom Fach und fanden einfach keine Erklärung. Also gingen wir erstmal in den Supermarkt...und dann genossen wir einfach den Resttag, den wir mit einem Essen im "Anker", dem Halbfinale von "Let´s Dance" und einer Partie Canasta ausklingen ließen.

Am Samstag morgen weckte mich leider Flocke mal wieder sehr früh: es war 5:15 Uhr! Aber das kennen wir ja schon...
So, konnte ich aber mal einen tollen Sonnenaufgang direkt vor unserer Terrasse fotografieren:

Nach einem typischen Friko-Frühstück gegen 8 Uhr, planten wir gegen Mittag zum Deich zu fahren: Es waren 28°C und dazu Hochwasser gegen 15 Uhr vorhergesagt - also ein echter Strandtag!

Aber leider hatten wir auch noch einen Termin mit dem Küchen-Holzwurm, der uns ja Vorschläge und Dekore für den Umbau zeigen wollte. Also schrieb ich ihm eine Erinnerungs-SMS, so dass wir auch wirklich zum Strand konnten.

Gegen 11 Uhr kam er auch kurz mit dem Fahrrad vorbei und wir entschieden uns für "kaschmirgrau" als Arbeitsplatte und Küchenrückwand. Wie und welche Regale wir dann nehmen, wollten wir uns noch vorbehalten. Also nahm der Holzwurm alle Daten auf und schickt uns demnächst ein Angebot.
Kaum war er aber fort geradelt, kam ich ins Grübeln.... 
Was das wohl kostet? Was für ein Aufwand! Gibt´s keine einfachere Lösung???

Und so kam mir/uns eine neue Idee (eigentlich war das schon meine Idee als ich die Wohnung besichtigte!!):

  • Die Arbeitsplatte bleibt (denn kaschmirgrau ist auch nicht sooo viel anders als das jetzige steingrau)
  • Die Hängeschränke kommen alle weg
  • Die Küchenrückwand bekleben wir mit einer dünnen, weißen Platte selbst
  • Als Regale nehmen wir Ikea-LACK-Regale (Stückpreis 10 €)

Aber nun wollten wir erstmal an den Deich und danach schön essen gehen! Das Wetter war einfach traumhaft!

Und so verbrachten wir 3 Stunden im Strandkorb und aßen lecker Fischbrötchen!
Nur Baden waren wir nicht. Leider ist auch bei Hochwasser erst der schlickig-matschige Einstieg zu überwinden und weil ablandiger Wind war, war das Wasser ewig flach, so dass die Leute nach 250 m noch immer nur im knietiefen Wasser standen.
Das ist schon irgendwie doof in Friko: das ist man am Meer, endlich ist Hochwasser aber baden kann man wieder nicht!!

Naja, vielleicht verändert ja das neue Tourismuskonzept etwas daran (siehe Büsum).

Als die Sonne langsam unterging, haben wir uns ein schönes Abendessen gegönnt:

Später saßen wir zusammen und haben uns den Küchenumbau nochmal durch den Kopf gehen lassen. Fazit: Das Angebot vom Holzwurm werden wir uns genau ansehen...aber den Umbau machen wir selbst!

Schließlich haben wir sonst auch alles selbst gemacht....und es ist so schön geworden!!!  :-)

  

Am Sonntag morgen (Weckdienst von Flocke um 5:20 Uhr) haben wir nach dem Frühstück gleich begonnen, die Küche komplett zu zerlegen...äh, ich meinte, der Lieblingsman hat begonnen den Küchenumbau vorzubereiten....

Nun haben wir wieder ein Projekt :-)

Ach ja, und die Heizung funktioniert ja auch noch nicht  - also haben wir zwei Projekte :-)

Nach unserem tollen Urlaub in den V.A.E. geht es nun am 26.05. wieder mal nach FRIKO.

Der Elektriker schickt uns (hoffentlich vorher) das Relais für die defekte Heizung, das der Lieblingsmann dann selbst einbauen wird - denn der Elektriker kann an dem Brückentag selbst nicht kommen, da er auch frei hat :-)

Außerdem haben wir noch einen Termin mit dem Tischler-Holzwurm, der uns nun Vorschläge und Dekore für den Küchenumbau unterbreitet - ich bin schon sehr gespannt und bete, dass es nicht zu teuer wird.

Aktuelles Bild (VORHER):

Und hier mal so eine Idee für NACHHER:

Und wenn wir dann vor Ort sind, müssen wir noch dringend in die DeichKRONE hoch, weil meine Eltern Anfang Mai dort waren....und Bananen im Kühlschrank haben liegen lassen - der natürlich ausgestellt ist.
Börgs, hoffentlich schimmelt und stinkt es nicht zu sehr.....

Das Wetter scheint sich langsam in Richtung Frühsommer zu bewegen und so hoffen wir auf ein paar schöne Tage.

Der Elektriker war da

23.03.2017 07:51

Der Lieblingsmann war gestern in Friko und hatte einen Termin mit dem Heizungs-Elektriker. Es muss nur ein Relais getauscht werden, das (nach nur 6 Jahren) den Geist aufgegeben hat. Aber zum Glück ist nur dies nur ein Kleinteil und nichts großes und teures. Nun bestellt der Elektriker das Ersatzteil und dann werden wir wieder hinfahren, damit es eingebaut werden kann. Dann ist Friko wieder auf Betriebstemperatur :-)


Och nö....Heizung kaputt!

04.03.2017 11:26

Wir haben 2 1/2 Tage am Stück über´s Wochenende gemeinsam frei , also Freitag morgen Flocke eingepackt und los!

Dort angekommen haben wir alle Heizungen aufgedreht, denn es ist mit 10 Grad echt kalt...aber wenigstens scheint zwischendurch mal die Sonne!
Um mich warm zu arbeiten, habe ich erstmal den "Terrassengarten" vom Herbstlaub gesäubert: Es kamen insgesamt zwei prall gefüllte Mülltüten zusammen und dennoch ging´s schnell (boah, ich bin soooo froh, dass wir die blöde Kirschlorbeer-Hecke rausgeworfen haben!).

Danach ging das Brainstorming zur Küchenrückwand weiter...was tun?? Durch den abgerissen PVC war alles klebrig und konnte so nicht bleiben!

Also habe ich dem Lieblingsmann vorgeschlagen, den benachbarten Tischler mal rüber zu holen, um uns ein paar Tipps zu geben. Der Tischler bot an, eine neue Küchenrückwand mit offenen Regalböden und evtl. sogar eine neue Arbeitsplatte zu montieren. Kosten ca. 500€.
Oh ja, das machen wir - allerdings erst nach Ostern, denn dann hat der Tischler wieder eine große Auswahl an Dekoren!

Anschließend war ich noch schnell mal oben in der DeichKRONE, um nach dem Rechten zu sehen: alles prima, trocken und warm! Und endlich habe ich nun auch mal die Zählernummern notiert :-)

Als wir uns dann erstmal einen Berliner gegönnt haben, fiel uns auf, dass die Heizung im Wohnzimmer immer noch eiskalt war - aber im Schlafzimmer und Bad schon bullig warm! Hä, was war das denn jetzt?

Die Gebauchsanweisung gab nicht viel her, die Batterien der Fernsteuerung waren voll und alle Sicherungen eingeschaltet. Da es Freitag mittag war, habe ich direkt beim Elektromeister angerufen. Leider waren aber alle Monteure unterwegs und keiner dabei in unserer Gegend. Da war jetzt erstmal nichts zu machen.

Die Raumtemperatur lag nach 4 Stunden bei nur 16 Grad und so beschlossen wir (auf mein Drängen), wieder in unser warmes Zuhause zurück zu fahren....Mist!
Wenn wir dann wissen, wann wir das nächste Mal nach Friko fahren, muss ich dem Elektiker sofort Bescheid geben, damit er dann vorbeikommen kann!

Schade, wieder kein Friko-Wochenende!


Ein Tag vor Heiligabend...

23.12.2016 19:49

Seit 20.12. haben wir beide Urlaub. Und obwohl wir beide richtig Lust hätten nach FRIKO zu fahren, passt es so gar nicht in unseren weihnachtlichen Zeitplan:

  • mehrere Großeinkäufe für die Feiertage (Essen, Deko, Baum, Geschenke...)
  • Couchregal hinter dem Sofa streichen & wachsen
  • Baum schmücken, Wohnung dekorieren, Geschenke einpacken
  • Betreuung beim Amtsgericht für Tante beantragen
  • Steuererklärung 2014(!!) erledigen 
  • Fahrt nach Flensburg: Besuch meiner Eltern & den Junior abholen, Rückfahrt nach Hause
  • evtl. Treffen (vor Jahresende) mit unseren Halstenbeker Freunden

Aber wir mussten endlich mal wieder nach dem Rechten schauen und vor allem die Zählerstände zur Jahresabrechnung ablesen!

Also ging´s am 23.12. los: 11 Uhr gestartet - 12:30 angekommen - beide Wohnungen gecheckt: alles prima - beide Wohnungen gelüftet und die Heizungen hochgestellt - Kaffee getrunken - Fotos geschossen - Zählerstände abgelesen - und 14:15 wieder nach Hause :-)

Kurz & knackig! Aber nun war ich doch beruhigt und wir hatten die Zählerstände, die dem Verwalter mitzuteilen waren.

Vielleicht sollten wir nächstes Silvester (kinderlos!!) mal in FRIKO verbringen.....?!?

Für nur 15 min. in FRIKO

15.10.2016 08:06

Oh Mann, für so kurze Zeit  waren wir noch nie in FRIKO ....und werden es hoffentlich auch nie wieder sein müssen.

Was war passiert? Am Freitag nachmittag hörte ich die Friesenhof-Verwalterin auf unserem AB:

"Hallo, am Dienstag war der Sperrmüll hier, aber er hat nicht alle Ihre Sachen mitgenommen - z.B. eine Tür, einen Zaun... Bitte entfernen Sie die liegengebliebenden Sachen am Wochenende. Danke & Gruß..."

Grrr!! Es war Freitag nachmittag, der Lieblingsmann hat das ganze WE Spätschicht und am Samstag wollten wir auf´s örtliche Oktoberfest. Allein kann ich die Tür sowieso nicht tragen - mit meinem gerade heilenden Hexenschuss!  Wann sollten wir denn da noch nach FRIKO fahren und den Kram entsorgen???

Ich schrieb den Lieblingsmann per Kurznachricht an und berichtete von dem Anruf.
Und was kommt als Antwort zurück: "Hab die Nachricht vom AB gehört als ich gerade mein Hemd bügelte. Ich hab den FRIKO-Schlüssel mit. Wenn ich mich fit fühle, fahre ich gleich durch nach FRIKO :-)"

Um 21:50 stand der Lieblingsmann dann allerdings zuhause im Flur und fragte, ob ich nicht vielleicht mitfahren wolle - als Reisebegleitung, sonst wäre die Tour so langweilig. Na klar! Und 10 min. später gings ´s mit dem SL auf die Autobahn.

Kurz vor 23 Uhr waren wir dann da...und suchten -zunächst vom Auto aus- unseren Sperrmüll am Straßenrand. Man konnte rein gar nichts erkennen: Der Wind fegte und es war stockfinstere Nacht!
Ich ging kurz in unsere Wohnung (schnappte mir als erstes meinen Schlüsselbund, den ich beim letzten Besuch hier vergessen hatte), holte eine Taschenlampe und den Scheunenschlüssel. Mit der Taschenlampe leuchteten wir den Straßenrand ab und erst jetzt erkannten wir den liegengebliebenen Sperrmüll: es war nur der Maschendraht und die Zimmertür. 

Mit Hilfe einer mitgebrachten Sackkarre und Muskelkraft verfrachteten wir innerhalb weniger Minuten beides in unseren Schuppen.
Dann brachte ich den Scheunenschlüssel wieder in die Wohnung zurück und der Lieblingsmann verstaute die Sackkarre wieder im Auto - und schon traten wir die Heimreise wieder an.
Kurz vor Mitternacht waren wir wieder Zuhause.

Tja, das war wohl der kürzeste FRIKO-Trip aller Zeiten!

Durch die Fahrt waren wir so  aufgekratzt , dass wir erst gegen 2 Uhr schlafen gingen. Leider klingelte (am Samstag morgen!!) um 7 Uhr der Wecker, weil ich um 8 Uhr einen Termin zum Reifenwechsel hatte.....

Oktober in FRIKO

06.10.2016 19:50

Endlich gings´s am Wochenende für uns mal wieder nach FRIKO!

Auch wenn die Wettervorhersage nicht ganz so erfreulich war (Nieselregen 6 bis 12°C), wollten wir mal wieder nach dem rechten sehen - außerdem wollte ich  mal wieder ein paar aktuelle Bilder machen und hier hochladen!

Also ging´s früh morgens mit Flocke im Gepäck los.

Wir fuhren bei Sonnenschein los...aber ab dem Nord-Ostsee-Kanal fing es urplötzlich an zu regnen. Doch schon nach kurzer Zeit hörte es wieder auf und plötzlich gab es einen Regenbogen - grandios schön! 

In Friko angekommen, haben wir zunächst den bisherigen Teppich gegen einen grauen Teppich (den hatten wir noch vom Umzug übrig) ausgetauscht:

    

...und dann wurde erst mal ordentlich eingeheizt.
Ach, ich liebe unseren E-Kamin!!

    

Nach einem Kaffee ging´s nach oben in die DeichKRONE, um die neuesten Highlights meiner Eltern zu begutachten: die E-Heizungen.
Okay, wir hätten sie an anderen Plätzen montiert - aber es war ja ihre Entscheidung!
Und irgendwann werden wir sie dann so anbringen, wie es uns gefällt :-) 

Unsere Gräser vor der Terrasse haben die Sommerhitze super überstanden und blühen wunderschön.

Dann haben wir unsere Terrassen-Bank und den Outdoor-Teppich ins Winterquartier im Schuppen gebracht....und haben uns dabei wieder an den bevorstehenden Sperrmülltag (12.10.) erinnert.
Der Schuppen der DeichKRONE war ja immer noch proppenvoll mit dem alten Gelumpe aus der Ersteinrichtung (Bett, Kleinderschrank inkl. Tresor, Esszimmerstühle, Gardinen/-stangen, Bettzeug, Klappstühle, Geschirr, Tür, Plastikstühle, Gartentisch, ...). Also beschlossen wir mit der "Friesenhof-Hausdame" mal zu sprechen, ob wir nicht am Sonntag schon den ganzen Müll an die Straßen stellen könnten.

Aber erstmal gab´s das obligatorische Mittagsstündchen! Leider war dies nach 5 min. für mich vorbei, denn ich hatte einen Hexenschuss der übelsten Sorte!! MIST! Ich konnte weder schmerzfrei liegen, noch konnte ich mich bewegen!

Also bin ich wieder aufgestanden...und habe mich mit Flocke auf der Terrasse "vergnügt", d.h. sie schlief auf dem Gartenstuhl und ich spazierte in der Sonne über den Parkplatz :-)

Als der Lieblingsmann dann seinen Schönheitsschlaf beendet hatte, haben wir kurz überlegt, ob wir wegen des Hexenschusses abbrechen und nach Hause fahren sollten. Aber wir kamen zu dem Schluss, dass ich Zuhause noch weniger Bewegung hätte, also blieben wir! 

So gingen wird auf dem Deich spazieren, waren beim Einkaufen und abends im Anker essen - es gab Fischbuffet: Muscheln, Scholle, Backfisch, Rotbarsch und dazu verschiedene Kohlgemüse und Katoffel-Variationen! Yummie!

Zum Tagesabschluss haben wir uns noch das Quali-Fußballspiel Deuschland - Tschechien angeguckt.

Sonntag morgen ging´s meinem Rücken mäßig besser dank Ibu und Pferdesalbe.
Nach einem deftigen Rührei-Frühstück bei Balzer, starteten wir die "Aktion Sperrmüll".
Ich habe ich die leichteren Dinge und der Lieblingsmann die Tür und die Schrank- und Bettteile an die Straße geschleppt. Schon nach kürzester Zeit waren wir fertig, der Schuppen leer und aufgeräumt und die Sperrmüllsachen vom Straßenrand weg - denn sofort kamen (wie schon beim letzten Mal) interessierte Polen, die z.B. den Tresor und die Matratze sofort mitnahmen. :-)

Ob nun am eigentlichen Sperrmülltag (12.10) überhaupt noch etwas zum abholen dort steht, wissen wir nicht...ist uns aber auch egal.

Und so ging es dann gegen Mittag wieder zurück nach Hause!


Hochsommer in FRIKO

28.08.2016 07:51

Nachdem Ende August der norddeutsche Hochsommer angekommen war (30°C, blauer Himmel, etwas Wind!), ging es für eine verlängertes Wochenende nach FRIKO. Von Freitag bis Sonntag nur wir zwei und Flocke.

Am Freitag morgen sind wir um 10 Uhr gestartet und waren entspechend früh dort. Flocke ausgepackt, Kühlschrank befüllt und das Sommer-Wochenende konnte beginnen :-)

Gegen 15 Uhr fuhren wir an den Deich und nahmen uns einen Strandkorb.

Wir lasen, schauten den anderen Gästen zu und warteten auf das Hochwasser, das für 19:30 Uhr angegeben war. Eigentlich rechnet man so ca. 2 Stunden vor dem Hochwasser mit der Bademöglichkeit. Doch leider hatte der Lieblingsmann aber plötzlich keine Geduld mehr und wir fuhren gegen 18 Uhr in die FeWo...da das Wasser noch nicht da war :-(

Zum Abendessen ging´s wieder mal in den Anker, der brechendvoll mit Urlaubern war - und voller Mücken. Direkt nach dem Essen sind wir quasi geflüchtet, weil die Mücken eine wahre Plage waren.

Zuhause angekommen wurde noch eine Runde Canasta gekloppt - und ein herrlicher Somemrtag ging zu Ende.

Am Samstag vormittag habe ich dann begonnen, den PVC-Belag von der Küchenrückwand abzunehmen, der sich ja (auch dank tatkräftigem Pulen meines Vaters!!) löste. Was für eine Riesen-Schweinerei! Das Teppichklebeband hat sich total verflüssigt und klebte wie Pech an den Händen! Mit extrem viel Etikettenentferner habe ich dann versucht die Schmiere von der Wand zu kriegen - leider nur mit mäßigem Erfolg. Die ganze Wohnung stank bestialisch nach dem Zeug! Die Reste des Teppichbandes waren zwar runter, aber der klebrige Schmierfilm war nun gleichmäßig auf der gesamten Küchenrückwand verteilt - und überall dort, wo man nicht aufpasste: Ablegen von eingesauter Küchenrolle, Abstützen der Hand auf dem Tresen...jeder Mist klebte!

Ich war echt frustriert! Irgendwann habe ich einen Teststreifen der weißen DeCeFix-Folie (die nun dort angebracht werden soll)einfach probehalber aufgeklebt - hält! Aber jede Unebenheit, die vom Teppichklebebnd noch auf der Rückwand war, gab eine Beule! Also muss die gesamte Küchenrückwand ordentlich gesäubert und völlig plan werden!

Mit viel Spüli, einer Küchenbürste und enorm viel Kraftaufwand habe ich dann versucht die feinen Klebereste herunter zu schrubben! Was für eine Strafarbeit!! Irgandwann gab ich auf....schließlich wollten wir uns endlich mal eine Wochenende lang erholen!!

Nachdem nun erstmal der bestialische Gestank aus der Wohnung musste, haben wir beschlossen, einfach alle Fenster und die Terrassentür offen zu lassen und während des Lüftens nach Spitze zum Eisessen zu fahren - das hatten wir uns verdient!

Nach einem Toblerone-Becher und Bananen-Split ging´s wieder zurück in die Wohnung - und alles war gut: Flocke lag schlafend auf dem Terrassenstuhl, die Wohnung war gut gelüftet, der Gestank verflogen und wir hatten uns vom ersten Ärger erholt. Wir waren uns dann schnell einig, dass wir an diesem Wochenende nicht weiter mit der Küchenrückwand anstellen werden, sondern diese Arbeiten auf den Herbst verschieben wollten :-)

Sanstag Abend haben wir dann das neuen Lokal "Seaside 26" ausprobiert und waren total begeistert!!  Schöne Lacation, toller Service und eine total schicke Einrichtung (die Stühle!!):

.... und das Essen war der Hammer:

Ich hatte ein rosarotes zartes Roastbeef vom Mastochsen mit krossen Bratkartoffeln, selbstgemachter Kapern-Remoulade und einem Salat-Töpfchen! Wow!!!
Der Lieblingsmann hatte Husumer Ochsenschutter, butterweich geschmort in Dunkelbiersauce dazu marktfrisches Gemüse und Kartoffeln - er kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus!
Dazu ein kaltes Potsdamer bzw. ein Hefeweizen! Ein einziger Augen- und Gaumenschmaus!!

Da waren wir nicht das letzte Mal!

Dieses traumhafte Essen entschädigte uns für das Desaster mit der Küchenrückwand und so saßen wir dann gut gesättigt später noch etwas vorm Fehrnseher und ließen den Tag ausklingen.

Sonntag morgen war es dann morgens bewölkt und es wurden für den Nachmittag Wärmegewitter vorhergesagt. Also packten wir gegen 11 Uhr unseren Sachen zusammen und führen wieder gen Heimat.

Zuhause angekommen haben wir dann sofort nach den Stühlen aus dem Seaside 26 gegoogelt...und haben sie sofort bestellt - zum Schnäppchenpreis von 92 € für vier Stühle!!

Jetzt bin ich schon ganz gespannt....

Lieblingsmann allein!

14.08.2016 09:51

Nachdem der Lieblingsmann am Wochenende mal wieder arbeiten musste und dafür Mo/Di frei hat, hat er beschlossen, allein nach FRIKO zu fahren - und mal zu sehen, was meine Eltern gerade in FRIKO II treiben :-)

Nachdem wir ja quasi Friko I nach oben verlagern sollten, damit meine Eltern es sich nach gusto unten einrichten können, habe ich erstmal (nach der Eigentümerversammlung) das Tagesbett ausgemessen. Ich hatte drei Ideen, wie und wo ich es oben stellen wollte. Doch das Problem war, es passte nirgendwo hin!!! Mist, was jetzt???

Nach einigem Grübeln und einer Zigrattenlänge sah ich es als Wink des Schicksals an. Dann soll es wohl so sein - es passt nicht oben hinein, also muss es unten bleiben - wie dann auch alles andere (Esstisch, Stühle, Stehlampe...).

Das wiederum hieß, dass meine Eltern Friko II (oben) nutzen müssen :-) 

Und das wiederum hieß, wie lassen unten alles wie es ist und meine Eltern richten sich oben so ein, wie sie wollen!

Doch zunächst kam meine Mutter am 27.05. zur OP ins Krankenhaus und es begannen 15 Tage des Bangens und Hoffens - und schließlich der Entlassungstag am 11.06. - alles war gut gegangen!
Und kaum kann sie wieder gerade laufen, werden Sessel, Couchtisch, Lampen gekauft und Friko II weiter geplant...es ist unfassbar!!
Jetzt geraten wir natürlich schwer unter Termindruck, weil wir oben erstmal die Basis schaffen müssen, damit meine Eltern dort einziehen können - und damit sind die nächsten Wochenenden verplant und keine Entschleunigung und Erholung in Friko möglich.

Aber wenigstens bleibt unser Strandhaus-Look in Friko I erhalten.... :-)

P.S. Die Wohnungsnamen Friko I (unten) und Friko II (oben) sind so blöde, dass ich demnächst mal "echte" Namen verteilen werde!!

Da wir nun FRIKO II gekauft haben, aber diese im 1. Stock liegt, wollten meine Eltern, dass wir die Wohnungen tauschen.  

ABER...sie wollen FRIKO I nun für sich und ihren Geschmack völlig verändern:

  • Als erstes hat der Lieblingsmann die Küchentüren wieder anbringen müssen!
  • Das Tagesbett ist unbequem, stattdessen soll das Sofa von FRIKO II rein!
  • Der Esstisch ist zu groß  und soll samt den 3 Stühlen weg - dafür soll der alte, kleine Tisch (vom Vorbesitzer) wieder rein. Stühle besorgen sie sich dann selbst!
  • Das Leuchtturmbild und der große Spiegel sollen weg -  dafür malt mein Vater Aquarelle und hängt sie auf!
  • Und eigentlich würde ihnen der Waschtisch von FRIKO II ja besser gefallen.....

NEIN, soooo hatte ich mir das nicht vorgestellt!!! HEUL!!!

Sie sollten doch einfach die fertige FeWo nutzen und nicht alles verändern, rauswerfen, neukaufen....mein lang durchdachtes Farb-/Einrichtungskonzept schmeißen sie mal eben so über den Haufen!!

Oh, nein - bitte nicht!!! Was machen die denn aus FRIKO???

Friko II....

22.05.2016 17:49

Es ist wirklich wahr: Am 20.05.2016 haben wir die Objektreservierung für FRIKO II unterzeichnet!!

Alles weitere findet sich nun in der Rubrik "FRIKO II".....

Meine Eltern lassen einfach nicht locker und sprechen immer wieder davon, eine weitere Wohnung in Friko zu kaufen.....

So rief mich z.B. meine Mutter an, dass sie ein Inserat in ihrer Tageszeitung entdeckt hatte.

Nach meinem ersten Gespräch mit dem Eigentümer (der witzigerweise bei uns um die Ecke wohnt) und Sichtung einiger Fotos, haben wir aber schnell wieder Abstand von der Wohnung genommen. Interessant war zwar, dass die Wohnung zwei Seitenstraßen von unserer FeWo lag... aber hier war einfach viel zu viel zu tun: Alte und altmodische Möblierung, dunkle Holz-Fenster und -Türen, alte Küche, furchtbare Tapeten, viel Teppichboden, komischer Grundriss, schimmelige Abseite - dafür war sie einfach zu teuer.

Gestern allerdings habe ich eine Anzeige entdeckt, die eine Wohnung in unserer Anlage anbot - von "unserem" Makler inseriert ;-)

Heute habe ich ihn kurzerhand angerufen und was er zum Objekt zu berichten hatte, klang nicht schlecht:

Die Wohnung

  • liegt direkt über unserer Wohnung im OG
  • war bisher immer nur in Eigennutzung
  • hat eine neue Küche
  • ist in einem vernünftigen Zustand (laut Makler!)

Die Eigentümerin kommt auch aus Hamburg und hat inzwischen kaum noch Zeit für die FeWo, darum möchte sie verkaufen.

Jetzt werden wir uns mal das Objekt ansehen (vielleicht schon diesen Freitag?!) und dann schauen wir weiter....denn wenn schon eine weitere Wohnung, dann will ich mit aussuchen!

Senioren-Wochenende

17.04.2016 19:11

Endlich stand mal wieder ein gemeinsames Wochenende an und wir hatten keine anderen Pläne wie sonst (Möbel kaufen oder streichen, Kinder-WE, Besuch, Canasta o.ä.). Wir freuten uns einfach nur auf zwei Tage in FRIKO!

Als ich meinen Eltern von dem Plan am Telefon erzählte, meinte meine Mutter: "Och, dann versuch doch mal für uns eine Ferienwohnung in eurer Anlage zu reservieren und dann kommen wir euch besuchen..."

Ohhh...okaaay.

Im Internet hatte ich schnell recherchiert, dass die Wohnung neben uns für´s Wochenende schon belegt war - aber die Wohnung daneben war laut Buchungskalender frei. Und ich wusste, dass diese Wohnung erst im letzten Herbst ganz frisch von den neuen Eigentümern renoviert und neu möbliert wurde. Das Ergebnis der Renovierung vom "Seestern" konnte man auf deren Homepage sehen - toll, was sie daraus gemacht hatten. Ganz anders als unsere, aber auch sehr schön und geschmackvoll.
Also kurzerhand angerufen und für meine Eltern reserviert. Allerdings war die Wohnung erst gegen 16 Uhr frei, weil die Eigentümer noch am Samstag ein Kinderbett austauschen wollten - kein Problem.

Am Samstag gegen 11 Uhr kamen wir mit Flocke in FRIKO an und gegen Mittag trafen dann auch meine Eltern ein. Da sie aber noch nicht in den Seestern einziehen konnten, saßen wir zur viert mit Katze erstmal auf unseren 30qm.

Um der Enge nach einer Stunde zu entgehen, schlug ich vor nach Burg zu fahren und dort ein bisschen zu bummeln - gesagt, getan. Der Wind war zwar stürmisch und eisig, aber der Himmel war blau und solange es trocken blieb, waren wir zufrieden.

Dick verpackt fuhren wir los und nach einer guten halben Stunde Fahrt stampften durch die verwaisten, einsamen Straßen von Burg. Denn am Samstag Nachmittag sind (außerhalb der Saison) die meisten Geschäfte geschlossen.
Schon nach kurzer Zeit wurde es uns zu kalt. Der Wind blies uns heftig um die Ohren und die 8°C fühlten sich an wie -10°C!!

Wir mussten uns dringend aufwärmen, doch alle Restaurants hatten dicht. Nur dat lütte Café hatte seit ein paar Minuten (ab 14:00 Uhr) geöffnet. Also rein, Platz genommen (war ja sonst kein Gast da) und Kuchen bei Tee/Kaffee genossen. Anschließend besuchten wir noch Alten Friedhof auf der Bökelnburg - sehr hübsch!

 

 

Gegen 16:30 Uhr ging es wieder zurück nach FRIKO, denn inzwischen sollte der Seestern frei sein.
Angekommen in FRIKO zogen meine Eltern dann mit Sack und Pack in ihre Wohnung ....und wollten nach 15 Minuten wieder bei uns klopfen, um mit uns a) einen Geldautomaten zu besuchen b) im Supermarkt die "grünen Nuppsis" auf Vorrat zu kaufen und anschließend c) zum Abendessen zu fahren - schließlich essen sie immer gegen 18 Uhr!

Puh, ich fühlte mich irgendwie gehetzt.... Aber okay, dann fahren wir eben gleich nochmal los :-)

Nachdem wir alles erledigt hatten (aber leider keine "grünen Nuppsis" bekommen haben *ärger*) waren wir im Friedrichskooger Hof essen. Wow, alle waren begeistert: Wir beide hatten ein super-zartes saftiges Steak mit Salat bzw. Spargel und die Senioren hatten frischen Fisch mit Garnelen und Muscheln. Sensationell gut!!
Übrigens waren wir auch hier die einzigen Gäste :-)

Gut gesättigt fuhren wir wieder nach FRIKO....und saßen dann von 19 - 24 Uhr an unserem Tisch und haben geschnackt.
Dabei meinten dann meine Eltern, sie würden gern noch bis Montag bleiben und nach unserer Abreise am Sonntag dann in unsere Wohnung übersiedeln - Oohhh...ähm...okay!
Nach anderthalb Flaschen Rotwein - und der Absprache uns um 9 Uhr zum Frühstück zu treffen- "stolperten" meine Eltern dann in ihre Wohnung und wir fielen todmüde in unser Bett.

Morgens gegen 8 Uhr stand ich mit Flocke auf der Terrasse und sah meine Mutter das Reisegepäck ins Auto packen...
Hä? Sie wollten doch bis Montag bleiben?! Egal, ich wollte jetzt nicht nachfragen. Ich war auch noch nicht richtig ansprechbar, denn Flocke hatte ab 5:30 Uhr Radau zu machen - und seither war ich wach!!
Um 8:30 Uhr weckte ich den Lieblingsmann - schließlich waren wir um 9 Uhr verabredet.

Aber schon um 8:35 Uhr klopfte es heftig gegen unsere Tür!! Mein Vater kam ganz aufgelöst hereingestürmt und suchte verzweifelt nach seinem Hörgerät "...hab ich das denn hier verloren?...das gibt´s doch gar nicht!...Mensch, wo ist das blöde Ding nur?...die sind so teuer!...muss doch irgendwo sein!..." Dann ging er wieder in den Seestern und suchte dort nochmal...
Um 9 Uhr war das Hörgerät dann wieder aufgetaucht - komisch, wie kam es nur ins Bad unter den Waschtisch?? :-)

Jetzt konnten wir also endlich frühstücken.
[Anmerkung: Wenn wir beide in FRIKO sind, holen wir nur frische Kieler Brötchen und essen gemütlich am eigenen Tisch. Schließlich haben wir dafür Kaffee und Cappuchino in FRIKO deponiert und viele kleine abgepackte Marmeldaden, Nutella-, Honig- und Wurstpäckchen (wie im Hotel).]
Meine Eltern wollten aber "richtig" frühstücken gehen, also auswärts!

So fuhren wir zu unserer Bäckerei an der Ecke - aber hier war kein einziger Platz mehr frei. Dann fuhren wir nach Spitze - da war aber alles geschlossen. Also wieder zurück - und Beim Anker sind wir dann schließlich eingekehrt.
Hier gab´s ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Schwarzbrot, Körnerbrötchen, Lachs, Rührei, Bacon, Aufschnitt, diversen Käsesorten, Müsli uvm. Das gefiel meinen Eltern natürlich :-)

Und während des Frühstücks erfuhren wir dann auch, dass meine Eltern nun doch nicht bis Montag bleiben wollten - es sei noch viel zu kalt....

Also sind dann fast zeitgleich vormittags aufgebrochen, um nach Hause zu fahren: meine Eltern fuhren in Richtung Norden und wir Richtung Süden.

Der Abschiedssatz meiner Mutter: "Aber im Mai wiederholen wir das nochmal, dann ist es ja auch wärmer und die Saison hat begonnen..."

Zuhause angekommen haben wir beide (und Flocke) erstmal anderthalb Stunden geschlafen, weil wir völlig zerschlagen und müde waren....tja, Seniorenbetreuung ist anstrengend :-)

 

Endlich...

27.02.2016 16:57

Endlich wieder in FRIKO!

Nach gefühlt endlos langer Zeit waren wir für eine Nacht in FRIKO.

Ich hatte schon Bedenken, ob die 4 Monate Abwesenheit ohne zu Lüften und ordentlich durchzuheizen, irgendwelche Spuren der Feuchtigkeit oder Gerüche als Folge hatte. Aber nein: alles sah gut und trocken aus und es roch noch nie so gut in der Wohnung wie jetzt!

Als erstes drehten wir (wie immer!) alle Infrarot-Heizkörper auf 23 Grad und warfen den E-Kamin an. Der pustet sofort so herrlich warme Luft :-)

Dann haben die Terrasse gefegt und den schnöden Heizstrahler im Bad endlich mal demontiert - der war mir schon immer eine Dorn im Auge - und eigentlich völlig überflüssig, schließlich hat auch das Bad eine Infrarot-Deckenheizung.  

In der Küche musste ich leider feststellen, dass sich der Kleber von der Küchenrückwand auflöst und runterläuft - MIST!

Da werde ich demnächst mal handanlegen und den ganzen Belag abreißen, die Wand reinigen und dann mit D-C-Fix schick bekleben - wie zuhause auch :) Aber das hatte noch Zeit :-)

Es war zwar eisig kalt (nachts leichter Frost, tagsüber 5°C) aber es war ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix.
Und so sind wir kurz auf den Deich gestiefelt und haben uns den Wind um die Nase wehenlassen. Anschließend waren wir noch im Supermarkt. Hier haben wir ein bisschen Verpflegung und u.a. satte 6 kg "grüne Mint-Nupsis" gekauft - denn wir hatten schon seit Wochen keine Voräte mehr und meine Eltern wollten auch noch Nachschub haben. Diese Dinger gibt es wirklich nirgends anders....kurios!

Mittags gab´s gekauften Kartoffelsalat mit Würstchen und anschließend eine schöne Mittagsstunde :-)

Abends wollten wir dann Essen gehen...aber blöderweise hatte keiner von uns ausreichend Bargeld dabei - also mussten wir erst Geld holen.

Der uns bekannte EC-Automat liegt innerhalb eines winzigen Einkaufszentrums. Als wir ankamen waren die Türen allerdings zu. Auch der gegenüberliegende Eingang war abgeschlossen! Uuaaa - was war das? Es war einfach kein Hineinkommen!

Also sind wir kurzerhand zum Supermarkt gefahren, um dort Leute zu befragen, wie wir an den Geldautomaten kommen.  Ein "Einheimischer", der an der Kasse stand, erklärte ganz trocken "da is ´n Schlitz rechts an der Tur, da musst du die Karte reinstecken...".

Okay, also wir wieder zurück und den Schlitz gesucht ...und gesucht ...und gesucht... NIX!

Es war zum verzweifeln... nach 20 Minuten haben wir resigniert aufgegeben und haben unseren Restaurant-Besuch direkt mit Karte bezahlt :)

Nun freue ich mich auf die wärmere Jahreszeit und hoffentlich viele schöne Stunden in FRIKO!

Frühling, wo bleibst du?? Ich warte!!!

Vier Monate später....

09.02.2016 08:22

Es ist traurig, aber wahr: wir waren seit 4 Monaten nicht mehr in FRIKO....weil wir im Herbst 2015 uns entschlossen hatten, nach 9 Jahren das Reihenhaus in HH zu verlassen - wir ärgerten uns mittlerweile über zahlreiche Dinge immer häufiger:

  • Das Leben auf der Treppe (ewig rannte man rauf und runter) 
  • die uralte Küche, bei der man in den unteren Schränken ständig auf Knien etwas suchte
  • die schlechte allgemeine Isolierung (Fenster, Dach, Kamin) und die immer damit verbundenen kalten Füße...meinerseits  :-(
  • die fehlende Sicherheit gegen Einbruch
  • die ständige Sorge um den Windschutz im Garten (hält er dem nächsten Sturm noch stand?)
  • die dunklen Türen und Fenster
  • die ignorante Hausverwaltung

Wir sehnten uns nach einem neuen Zuhause, es sollte etwas kleineres, moderneres und praktischeres sein!

Im September haben wir das erste Mal über einen Umzug laut nachgedacht, am 23.09. hatten wir die erste von insgesamt 12 Besichtigungen ...und am 17.10. haben wir schließlich einen Mietvertrag für ein todschickes Einfamilienhaus in Bönningstedt unterschrieben - äääh, um einen Tag später den Vertrag telefonisch wieder rückgängig zu machen. 

WARUM? Tja, wir haben uns da echt blenden lassen:

  1. Das Haus war zwar modern und klasse, war aber noch größer (5 Zimmer, 145 qm) als unser Reihenhaus und es hatte einen 600qm großen Garten! Wer sollte das alles in Schuss halten?
  2. Den Mietvertrag haben wir das erste Mal am Esstisch des Vermieters gelesen und fühlten uns zur Unterzeichnung irgendwie überrumpelt. Die Nebenkosten und Gesamtkosten waren uns vorher gar nicht genannt worden (okay, wir hatten auch gar nicht danach gefragt). Kurzum es war uns zu teuer!

Aber zum Glück, galt der Mietvertrag erst ab Januar 2016. Somit konnten wir ihn direkt (mit 3-Monatsfrist) wieder kündigen und mussten nur den Januar bezahlen.
Und die Suche ging weiter....

Anfang November haben dann endlich unsere Traumwohnung in Halstenbek gefunden (3 Zimmer, 90 qm, Neubau-Erstbezug, Fahrstuhl, Fußbodenheizung, Tiefgarage, Vinylboden, weiße Türen und Fenster, ohne Badewanne, bodengleiche Dusche, Top-Küche, großer Balkon mit Bankiraiholz). Als die super-netten Vermieter dann noch die Miete etwas reduzierten und uns die Katzenhaltung erlaubten, war alles perfekt.

  • Am 03.11. war die Erstbesichtigung
  • am 26.11. unterschrieben wir den Mietvertrag zum 01.01.2016,
  • zum 30.11. haben wir das Reihenhaus gekündigt,
  • am 12.12. haben unsere restlichen drei Wellis ihr neues Zuhause bezogen (wir konnten sie leider nicht behalten!)
  • am 15.12. fand die Schlüsselübergabe statt,
  • am 17.12. sind wir umgezogen (mit einem tollen Spediteur),
  • Weihnachten fiel aus und wir haben Kartons aus- und Schränke eingeräumt, gebohrt, gehämmert und eingerichtet
  • Ende Dezember war der Junior das erste Mal bei uns (zum Glück war sein Zimmer schon fertig)
  • Silvester waren wir zum Geburtstag bei Halstenbeker (!!) Freunden eingeladen
  • im Januar standen mehrere Fuhren zum Sperrmüll mit Resten aus dem Reihenhaus an und
  • zahlreiche Kommoden, die mit umgezogen sind, passten nun doch nicht rein - also wurde alles online verkauft
  • am 10.02. kommt nun der Maler ins Reihenhaus und streicht die farbigen/tapezierten Wände und
  • am 16.02. erfolgt dann die Übergabe des Reihenhauses an den Verwalter.
    Ich hoffe, das läuft problemlos und ohne weitere Komplikation...

Wir fühlen uns in unserem neuen Zuhause soooooo pudelwohl!!!!! Was für ein Luxus und Wohlfühlerlebnis!!
Pflegeleichter und fußwarmer Vinylfußboden, nagelneue Einbauküche mit Ofen und Mikrowelle in Sichthöhe, modernstes Duschbad mit bodengleicher Dusche und Fenster, WC mit Duschkabine, Fußbodenheizung, Fahrstuhl, überdachter Balkon mit Holzboden, weiße Türen und Fenster, Tiefgaragen- und fester Stellplatz, trockener und warmer Kellerraum, von außen schließbare Balkontür, Treppenhaus mit Fußboden (Schmutzfänger!!) und HWR für Waschmaschine! PERFEKT!
Am 20./21.02. werden uns meine Eltern in Halstenbek erstmals besuchen!

Alles in allem ist der Wechsel super gelaufen....aber leider blieb keine Zeit um mal zwischendurch nach FRIKO zu fahren :-(

Und so wie es aussieht, werden wir vor dem 27.02. auch nicht mehr nach FRIKO kommen - und somit waren wir dann vier Monate nicht mehr dort.

Ich hoffe, alles sieht dort gut aus und es gibt keine bösen Überraschungen, wenn wir das nächste Mal da sind (Feuchtigkeit, Schäden...).

DURCHHALTEN...bald ist es wieder soweit:
FRIKO wir kommen!!

Vater & Sohn

27.10.2015 19:38

Vater und Sohn waren für eine Nacht in FRIKO, weil am 28.10. der quartalsmäßige Sperrmüll-Tag war.

Wir hatten seit unserer Neugestaltung alles aufgehoben, weil unser Makler damals meinte, er würde uns alles  gegen einen Obulus abnehmen wollen...haha. Der Makler hat sich seither nie wieder blicken lassen - außer bei der Eigentümerversammlung im Juni. Da hatte ich ihn dann nochmal an die Gegenstände erinnert und er meinte bloß: "Ja, aber das passt mir heute zeitlich nicht".    

Jetzt hatten wir beschlossen, den nächstbesten Sperrmüll-Tag zu nutzen, um unseren völlig zugestellten Schuppen mal aufzuklaren und alles zu entsorgen.

Mein Lieblingsmann hat also unseren Schuppen komplett entrümpelt und alle Dinge rausgeworfen, die bereits seit einem Jahr dort schlummern: Bad-Spiegelschrank, Kanthölzer, zwei zerlegte Einbauschränke, Einlegeböden, Laminatreste, Gartenliege, Plastik-Stühle etc... und der Sohnemann hat "geholfen" :-)

Alles wurde an die Straße gestellt....und von polnischen Sperrmüll-Besuchern gesichtet und teilweise mitgenommen. Die für die Polen nicht interessanten Dinge soll dann am Mittwoch der Sperrmüll mitnehmen...und unser Makler guckt in die Röhre.
Tja, wer nicht kommt zur rechten Zeit...

Ich hatte ja ursprünglich gehofft, dass Vater & Sohn länger als eine Nacht in FRIKO bleiben und ich die Chance auf ein paar ruhige Tage habe. Ich hatte vorgeschlagen dass sie z.B. noch das Thermalbad oder Wal-Willi besuchen können...aber nix da!

Am Dienstag Nachmittag waren die beiden schon wieder zurück....
....naja, wenigstens ist unser Schuppen jetzt entrümpelt.


Wasserschaden? Land unter?

11.10.2015 09:01

Wieder ein Schreck in der Morgenstunde: Freitag vormittag rief mich unser Nachbar an und erzählte mir, dass seine Schlafzimmerwand nass sei - das könne nur von der gegenüberliegenden Wand sein, denn dort wäre unsere Küche!

WAS?? Wasserschaden in unserer Küchenwand? Undichte Leitung? Wand aufstemmen? Renovierung?
Ich war geschockt!!

Da ich aber im Büro festsaß und akut nichts tun konnte, haben wir vereinbart uns am darauffolgenden Tag -Samstagmittag- in FRIKO zu treffen und uns gemeinsam den Schaden vor Ort anzusehen.

Was für eine schlaflose Nacht: Ich träumte, dass ich die Friko-Tür aufschloss und -patsch,patsch- durch eine geflutete Wohnung tapse. Dann träumte ich vom Aufstemmen der Wand, einer pulsierenden Leckage, dem Dreck, dem Wasser, der anschließenden Renovierung...
Kurzum: ich habe in dieser Nacht kein Auge zugemacht! 

Samstag früh fuhren wir dann zum "Tatort". Noch nie war unsere FRIKO-Anreise so stumm verlaufen!
Kaum angekommen, stürmte ich sofort in unsere Wohnung, machte überall Licht, zog die Rollos hoch und begutachtete den Schaden....und ich sah...NICHTS!!

Das Schlafzimmer der Nachbarn liegt nämlich gar nicht angrenzend an unsere Küchenwand, sondern grenzt an unsere Schlafzimmer-/Flurwand. Und nachdem bei uns dort nur eine kleine Kommode und ein Stuhl stehen, sah ich sofort, dass alles rappel-trocken war! UFF!

Als unsere Nachbarn endlich eintrafen, haben wir sie sofort informiert, dass bei uns kein Wasserschaden sei.
Daraufhin zeigte mir das Eingentümerpaar ihr Schlafzimmer: Sie rückten das Bett ein Stückchen von der "nassen" Wand ab (also, ich hätte ja nie ein Betthaupt zurück an eine nasse Wand geschoben!!)  und zeigten uns... NICHTS!

Da war absolut nichts zu erkennen, es gab keine Wasserflecken, es war keine Feuchte zu fühlen...einfach nichts!

Anschließend gingen wir in unsere Wohnung und zeigten ihnen, dass eine Leckage in unserer Küche bestenfalls in deren Wohnzimmer Spuren hinterlassen würde und unsere Schlafzimmerwand komplett trocken war. 

Nun fingen alle an miteinander zu diskutieren....und erst nach und nach erfuhren wir die ganze Geschichte:
Die Reinigungsfrau unserer Nachbarn hatte festgestellt, dass es hinter dem Bett feucht gewesen sei...aber sie hätte wiederholt vergessen, es ihnen zu sagen, d.h. es WAR mal feucht!

Fazit: Viel Lärm um nichts!
Vermutlich hat mal ein Feriengast bei unserem Nachbarn irgendetwas im Bett verschüttet, was die Wand herunter gelaufen war - oder er hat versucht, Flecken mit Wasser von der Wand zu entfernen....

Egal, alles ist gut! So sind wir -genervt, aber erleichtert- nach zwei Stunden wieder nach Hause gefahren....

FRIKO: Unsere Medizin!

06.10.2015 19:27

Die Erkältungswelle hat uns erwischt: Wir sind beide total verschnupft, aber in FRIKO :-)
Schließlich ist die jodhaltige Nordsee die beste Medizin!

Das Wetter ist herrlich und so stampfen wir -dick verpackt- am Deich entlang, genießen die klare und sonnige Luft, sitzen im Strandkorb bei Cappuccino und ´nem Kännchen Kaffee und erholen uns.

FRIKO ist nicht umsonst Luftkurort!

                            

 

 

24°C, warmer Wind und wolkenloser Himmel und ein gemeinsames freies Wochenende = Ab nach FRIKO!

Samstag: Ankunft gegen 11 Uhr. Gegen Mittag starteten wir nach St. Michaelisdonn, um nach günstigen Gartenmöbeln zu gucken - aber leider hatte der Baumarkt schon geschlossen...jaja, auf dem Land klappt man um 13 Uhr die Ladentheke hoch!

Also sind wir einfach mal weiter in Richtung Burg gefahren. Auf der Fahrt hatte ich die Gelegenheit ein paar Impressionen der Ditmarscher Landschaft einzufangen. Derzeit ist Stroh-Ernte...


In Burg angekommen, stellten wir fest, dass gerade das "Holzmarktfest" stattfand, das nur alle 5 Jahre gefeiert wird. Kern des Festes ist die plattdeutsche Freilichtaufführung von Laiendarstellern zur Geschichte des Grafen Rudolph. [Die rücksichtslose Herrschaft Rudolf II. erbitterte die Dithmarscher, "denen jede Herrschaft zuwider, aber die Nähe des Herrschers unerträglich war", so sehr, dass sie ihn im März des Jahres 1145 ermordeten.]

Zahlreiche Buden und Stände waren auf dem Burger Marktplatz aufgebaut mit Handwerkskunst und Bier- , Wurst- und Kartoffelspezialitäten. Wir sind erstmal ganz gemütlich über den Festplatz gebummelt und haben uns dann den restlichen Ort angesehen - entzückend!

Nach unserem Rundgang landeten wir zufällig im "Dat lütte Café" wo wir uns im schattigen Garten selbstgemachte Trümmertorte und Pflaumen-Zimt-Torte gönnten. Zwischen herrlich blühenden Rosenstöcken und Live-Gitarrenmusik haben wir es uns richtig gutgehen lassen...
Leider hatte keiner von uns sein Handy dabei, so dass wir keine Fotos von diesem idyllischen Örtchen machen konnten - naja, eigentlich wollten wir ja auch nur Gartenmöbel kaufen ;-) 

Abends waren wir nach dem Essen noch mal auf dem FRIKO-Deich - bei Sonnenuntergang.

Sonntag bummelten wir nach dem Frühstück am Hafen von Friedrichskoog entlang und haben gemeinsam Ideen entwickelt, was man nach der Hafenschließung aus dem Hafen machen könnte: Das Hafenbecken am Randbereich mit Sand aufschütten und mit Schwimm-Pontons und Wasserrutschen zum "Badeteich" ausbauen. Den Standort der alten Werft in einen großen Beach-Club ausbauen mit Liegen im Sand, Schirmen, kleiner Bar und nettem Sound (so wie in Hamburg!). Die freien Flächen entlang des Hafens könnte man mit Souvenir-Läden, Cafés, Bistros und Geschäften gestalten. Man könnte auch eines der zahlreichen zum Verkauf stehenden Boote umfunktionieren zu z.B. einer schwimmenden Bar. Oder man legt ein solches Boot auf Land und macht einen Spielplatz daraus. Und das alte Schleusenhaus könnte als DLRG-Büro dienen, um für die Sicherheit zu sorgen....
Also wir hätten da schon einige Ideen :-)

(...man beachte den Schmetterling, der mir genau in dieser Sekunde vor die Linse flog!!)  

 

 

Vom Hafenspaziergang wieder zurückgekehrt, haben wir den Nachmittag unabhängig voneinander gestaltet: Der Lieblingsmann hat Formel1 geguckt und ich saß im Halbschatten hinter dem Haus und habe die alten Wohnzeitschriften von 2011 durchgeblättert, die zum Inventar beim FRIKO-Kauf gehörten...

Gegen 17 Uhr ging´s wieder in Richtung Heimat.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Erholung 2 Tage in FRIKO bringen - ich fühle mich dann immer wie aufgetankt!

 

 

Hochsommer 2015

02.08.2015 21:52

Juhu, eine Woche Urlaub - wenn auch allein.
Leider waren die ersten Urlaubstage wettermäßig eine pure Beleidigung für Ende Juli: strömender Dauerregen, kalter Wind und frostige 16°C.

Als es am Donnerstag Nachmittag schließlich dauerhaft trocken blieb und die Wetterfrösche bis zu 25°C für das Wochenende  vorhersagten, ging´s am Freitag Morgen endlich an die Nordsee.

Dort angekommen fuhr ich nur kurz Einkaufen, denn im Kühlschrank war nichts - außer Licht!
Neben Verpflegung kaufte ich noch drei Postkarten, um den Bilderrahmen im Bad mal etwas neues zu gönnen. 
Am Nachmittag habe ich noch eben die Hecke vor der Terrasse gestutzt und die Regale aus den weißen Bauhaus-Kisten neu in der Wohnung angeordnet - musste irgendwie sein! :-)

Am Samstag habe ich mich dann kurzentschlossen daran gemacht, die Schlafnische noch "schnell" mit der hellen Holztapete zu tapezieren. Zuvor habe ich "mal eben" das Bett wieder zentral vor das Fenster bugsiert :-) 
Ach, es lebe die Vinyltapete! Dickflüssigen Kleister an die Wand streichen, Tapete drauf - fertig! Vorbei die Zeit, als man auf einem Tapeziertisch herumhantierte, die Tapete einkleisterte, dann abwartete und schließlich den feuchten Tapetenlappen an die Wand brachte - der dann schief war, einriss oder sich wieder von der Wand rollte....

Jetzt war ich nach knapp 3 Stunden fertig! Ich hatte vorher doch Bedenken, weil ja die vorhandene Raufaser mit Latexfarbe gestrichen war. Aber mit extrem viel Kleister hält es wunderbar. Und auch die Struktur der darunterliegenden Raufaser stört bei der Holzoptik überhaupt nicht!

Als letzte Tat für den Tag habe ich eine andere Gardine im Schlafzimmer drappiert - und mir dann erst mal einen schönen Cappuchino auf der Terrasse gegönnt!
Anschließend fuhr ich an den Badestrand und lag für fast vier Stunden gemütlich lesend im Strandkorb - wow, Erholung pur!

Am Sonntag ging´s dann gegen Mittag wieder Richtung Hamburg zurück.....

  


        

     














    

...auch wenn es nur drei Tage waren - es war herrlich!
Und die Wettervorhersage behielt Recht: bis Sonntag wurden wunderbare 26°C im Schatten errreicht mit einer leichten Sommerbrise - jetzt ist der Hochsommer auch in FRIKO angekommen!

Die Heimreise zog sich allerdings endlos hin: Ich hatte völlig vergessen, dass an diesem Sonntag das Wacken-Open-Ait zuende ging....und somit stand ich mit gefühlten 10.000 Fahrzeugen auf der B5 im Stau.  Gottlob hatte ich eine Wasserflasche dabei und eine Tüte "grüne Mint-Nupsis" - beides lies mich recht gelassen und entspannt den Stau und die Sperrung bei Itzehoe übestehen.  
Nach über 3 Stunden war ich dann doch endlich zuhause :-)

Ein Wochenende zu viert in Friko und endlich spielte auch das Wetter mit. Am Freitag startete der Lieblingsmann von Hamburg nach Flensburg um den Junior abzuholen und direkt nach FRIKO zu bringen. Ich kam mit Flocke aus Richtung Hamburg und so erreichten wir -der eine aus dem Norden, der andere aus dem Süden- fast zeitgleich FRIKO.

Zunächst machten wir einen einen kurzen Ausflug nach Marne, da ich wußte, dass es dort jemanden gab, der Felle verkaufte. Mir schwebte ein schneeweißes Schaffell vor, das vor das Bett in FRIKO passte.

Wir haben uns dann aber für ein dunkelbraunes Schaffell  mit blonden Strähnchen (wirklich wahr!) entschieden, das in Hamburg einen schönen Platz vor dem Kamin finden wird.

Eigentlich könnte das Fell auch von einem Braunbären stammen, oder?

Am Abend waren wir lecker in Spitze essen und haben noch einen kurzen Deichspaziergang gemacht:


Am Samstag morgen wurde zunächst ausgiebig gefrühstückt mit frischen Brötchen, Laugenstangen und Croissants - und dann ging´s ab an den Deich!

Bei 23°C im Schatten und wolkenlosem Himmel haben wir uns einen Strandkorb gemietet (5€ am Tag!) und es uns gutgehen lassen.
Wir haben gelesen und viel gelacht, die Männer haben sich mit provisorischen Wasserkanonen bespritzt und sind im Watt auf Muschelsuche gegangen, die mitgebachten Leckerein wurden verputzt - herrlich. Leider war Ebbe und das nächste Hochwasser war erst gegen 22 Uhr - damit war das Platschen in der Nordsee nicht drin. Aber wir haben es trotzdem sehr genossen!

Als wir uns gegen 17 Uhr dann auf den Heimweg machten, ist es passiert:
Junior ist auf eine Wespe (oder vergleichbares) getreten!!! 

Obwohl er Sandalen trug, ist das Stachel-Vieh irgendwie unter die Fußsohle gekommen: Geschrei, Schmerz, Tränen, Schluchzen...

In FRIKO angekommen konnte der erste Schreck und Schmerz mit etwas Desinfektionsspray, Wundheilsalbe und improvisierten Coldpacks gelindert werden. Die improvisierten Coldpacks waren übrigens Katzenfuttertüten aus dem Kühlschrank - funktioniert prima!
Not macht eben erfinderisch :-)

Abends gingen wir alle zu Fuß zum Essen in das nächstgelegene Lokal - alles schien gut.

Doch Sonntag morgen war Junior´s Fuß bös angeschwollen und auch die wiederholten Sofortmaßnahmen vom Vortag (Desinfektion, Salbe, Kühlung) halfen nicht - der Junior hatte Schmerzen.
Typisch - so etwas passiert immer Sonntags: weit und breit kein Arzt, keine Klinik, keine vernünftige Hausapotheke.
Wir dachten schon über einen vorzeitigen Abbruch des Wochenendes nach - aber dann haben wir es mit Aspirin versucht:
2x eine halbe Tablette und der Schmerz war offensichtlich gebannt - natürlich halfen auch die gezuckerten Erdbeeren, die es danach gab :-)

Da das Wetter zwar bewölkt aber schön warm war, hatten wir vor zum "Fischmarkt" an den Hafen zu gehen.

Aber Junior schaffte es nicht, schmerzfrei aufzutreten. So blieb er mit Flocke zuhause bei Fernsehen und Salzknabbereien. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Fernsehen und Naschis immer (auch Erwachsenen!) bei Krankheit oder Verletzung helfen :-)

Der "Fischmarkt" in FRIKO ist eine skurrile Mischung aus allen möglichen Ständen. Man findet hier nebeneinander aufgereiht afrikanische Holzschnitzereien, Käse- und Wurstwaren, Flohmarktartikel, Mode- und Schmuck, Fischbrötchen, Schrauben und Werkzeuge, Strickwaren, Grillwurst & Pommes sowie allerlei Dekoartikel wie z.B. Gipsschafe für den Garten, witzige Autoaufkleber, Flaggen.

Ganz zufällig fanden wir an einem der Flohmarktstände ein Teleskop. Das haben wir sofort als Geburtagsgeschenk für den Junior mitgenommen :-)

Als wir wieder zurückkamen, saß Junior immer noch vor der Glotze. Und weil er so schön friedlich war, haben sich die Erwachsenen eine schöne Mittagsstunde gegönnt - so wie Flocke auch!

Am späten Nachmittag haben wir unseren Sachen und Taschen gepackt:
Die beiden Männer sind nach Flensburg gefahren, wo Junior in die Obhut seiner Mutter übergeben wurde und von wo aus der Lieblingsmann wieder nach Hamburg durchstartete. Zeitgleich haben Flocke und ich den Heimweg nach Hamburg angetreten.

Fazit: Was für ein schönes, sonniges Sommerwochenende am Deich - abgesehen von der blöden Wespe!

 

Jetzt ist der Sommer im Norden angekommen:

  • tropische Wärme
  • blauer Himmel
  • Badewetter

...und was machen wir? Nein, wir fahren nicht nach FRIKO!!

Die tropische Hitze der letzten Woche hatte unsere beiden Autos so aufgeheizt, dass die Innen-Temperatur im Wagen nicht unter 36°C fiel (nicht mal im Cabrio mit Klimaanlage!) und wir wollten Flocke keine einstündige Autofahrt in solcher Hitze zumuten.
Nicht auszudenken, wenn wir evtl. in einen Stau geraten wären....

Also

  • blieben wir zuhause
  • haben dreimal täglich geduscht
  • entsprechend oft die Klamotten gewechselt und
  • versuchen es (nachdem die Temperaturen auf moderate 22°C gesunken sind) nächstes Wochenende nochmal

:-)

Zweite FeWo - nein danke!

24.06.2015 10:33

Meine Eltern kamen Mitte Juni mit einer spontanen Idee -telefonisch- um die Ecke:

Da in ihrer Wohnanlage Bauarbeiten für die Dauer von ca. 3 Monaten geplant seien, wollten sie sich für diese Zeit in FRIKO einquartieren. Und da sie FRIKO so schön finden und uns nicht das Urlaubsquartier wegnehmen wollten, würden sie sie gern ganz übernehmen....

Sie würden darum am 23.06. nach FRIKO fahren (ich habe ihnen ja ein lebenslanges Nutzungsrecht eingeräumt) und schon mal Post-its an die Dinge kleben, die sie nicht brauchen würden:

  • Tagesbett im Wohnzimmer -> als Sofa zu unbequem; als Gästebett nicht nötig
  • Stühle und Esstisch -> entsprechen  nicht ihrer Vorstellung
  • Pusteblume-Lampe -> ist nicht ihr Stil
  • ....

Nach dieser Ansage, haben wir uns am 24.06. auf den Weg nach FRIKO gemacht, um gemeinsam und in Ruhe über diese Pläne  zu sprechen.

Tags zuvor hatte ich vorsorglich für eine bezahlbare FeWo aus dem Internet - die mir optimal für meine Eltern erschien - einen Maklertermin vereinbart. Zudem hatte ich mit unserem eigenen Makler einen Termin für den 04.07. ausgemacht, da eine unserer Nachbar-FeWo zum Verkauf steht (die allerdings sehr aufwändig vollständig renoviert, baulich umgestaltet und neu ausgestattet werden müsste).

Nach unserer Ankunft am 24.06 sind wir sofort mit meinen Eltern zum Besichtigungstermin gefahren:

Aber die besichtigte Wohnung (direkt am Badedeich, alles weiß gefließt, super Küche, schönes behindertengerechtes Duschbad mit Waschmaschine, große Terrasse, nette verwendungsfähige Möbel - nur ein Pott weißer Wandfarbe und sie wäre bezugsbereit gewesen!!) gefiel ihnen nicht! Also, ich fand sie super....

Die andere Wohnung unseres Maklers fanden meine Eltern doof und zu renovierungsbedürftig!
Abschließend half ein langes Gespräch mit meinen Eltern bei Kaffee und Kuchen, die grundsätzliche Idee einer zweiten FeWo zu relativieren und die Zweckmäßigkeit eines FeWo-Kaufs zu diskutieren.

Abschließend wurde das Projekt "elterliche FeWo" ad acta gelegt....

Letzte Handgriffe

14.06.2015 10:23

Freitag mittag:

Flocke eingepackt und ab nach FRIKO :)

 

Nachdem FRIKO eigentlich fertig ist, haben wir nur noch ein paar Handgriffe erledigt:

Bad-Deko

 

Aus dem Baumarkt in St. Michaelisdonn stammen diese schönen Nachttisch-Lampen:

 

 

"Holzbalken" an der Schlafzimmer-Decke:

Die Tapete sieht wirklich täuschend echt aus:

 

Leider war es so kühl und regnerisch, dass wir nicht wie geplant bis Sonntag blieben, sondern Samstag gegen 22 Uhr wieder nach Hamburg zurück gefahren sind - schade. Irgendwie kommt 2015 der Sommer nicht in Deutschland an ...

1. Eigentümerversammlung

07.06.2015 14:20

Am Freitag fand (für mich) die erste Eigentümerversammlung statt - und prompt bin ich in den Verwaltungsbeirat gewählt worden.

Von 15 - 17:30 Uhr wurden 20 TOP besprochen, diskutiert, abgestimmt und beschlossen - fast wie im öffentlichen Dienst :)

 

Ich habe die Chance genutzt und bin gleich bis Samstag mittag in FRIKO geblieben, um unser Domizil zu genießen.....

Obwohl für Samstag Unwetter und Gewitter vorhergesagt waren, schien durchgängig die Sonne bei 22°C im Schatten.

Die Wetterfrösche sind auch nicht mehr das, was sie mal waren - zum Glück :)

Pfingsten in FRIKO

25.05.2015 15:00

Zwei gemeinsame freie Tage über Pfingsten - d.h. Handy aus und ab nach FRIKO!!

Die Rapsfelder strahlen mit der Sonne um die Wette....

Das Bad strahlt nun auch (frisch geputzt) *grins*

  

Der Blick aus dem Schlafzimmer...

 

Unsere drei selbst gestalteten Bilder aus Sand, Treibgut und maritimen Bildschnipseln....

    

 

Stilleben auf der Schlafzimmer-Kommode....

 

Unsere neue Gartenbank ist so hübsch, dass sie auch prima zum Esstisch passt.

Sie während unserer Abwesenheit auf der Terrasse stehen zu lassen, trauen wir uns (noch) nicht....

Schön war´s!! Aber für Ende Mai viiiiiiel zu kalt!
Beim nächsten Besuch in FRIKO will ich am Deich liegen, mich eincremen müssen und eine Abkühlung in der Nordsee suchen müssen...


Samstag vormittag ging´s nach FRIKO, um erstmals ein paar Tage am Stück dort Urlaub zu machen. Aber so ganz ohne werkeln können wir einfach nicht :-)

Am Sonntag haben wir noch schnell die Terrasse wohnlich gemacht, denn sie fiel bei unseren Umbau- und Einrichtungaktionen immer wieder von der Agenda - hauptsächlich weil das Wetter einfach noch nicht nach "Balkonien" war :-)

Aber nun ging´s ans Werk...

Vorher: trostlos und ungemütlich

      

Nachher: einladend und gemütlich!!

  

Hach, ich finde es einfach wunderschön!!

Die Bank von Ikea passt perfekt und ist dank ein paar Kissen total bequem.
Flocke machte sofort eine Sitzprobe :-)

Der Outdoor-Teppich von DEPOT ist eine günstige Lösung, lädt zum Barfußlaufen ein und ist schön pflegeleicht - einfach abfegen und fertig.

Für Montag hatten sich meine Eltern zu einem ersten Besuch angekündigt. Ich war schon ein bisschen nervös, wie es ihnen gefällt. Schließlich haben sie FRIKO ja erst ermöglicht!

Nach der Ankunft am Vormittag, haben wir erst einen Spaziergang zum Hafen gemacht und sind anschließend mit dem Wagen nach Spitze gefahren. Hier waren wir kurz auf dem Deich und haben dann im Deichbär lecker gegessen.

Nach einer kurzen Walk durch Spitze haben wir es uns schließlich mit einem Cappuccino auf unserer nagelneuen Terrasse gemütlich gemacht.

Nach einem Abendessen im Anker saßen wir noch bis spät abends bei Rotwein draußen auf Terrasse und haben es alle sehr genossen - glücklicherweise spielte das Wetter mit, denn es war ausnahmsweise sehr mild und windgeschützt.

Da meine Eltern über Nacht bleiben wollten, wurde es kurzfristig etwas eng. Bei der Übernachtung von vier Erwachsenen plus Flocke, kommt man bei 31qm schon an seine Grenzen...man steht sich halt irgendwie immer vor den Füßen... aber es ging dann doch irgendwie.

Nach dem gemeinsamen Frühstück am Dienstag morgen, reisten mein Eltern wieder in Richtung Flensburg ab....und kaum waren sie vom Hof, haben wir wieder gewerkelt :-)

Das Bett haben wir um 90° gedreht, weil wir irgendwie immer das Gefühl haben, dass einer von uns beiden im Schlaf aus dem Bett fällt - weil es so viel schmaler ist als unser Bett zuhause. Nun hat einer eine Wand als Sicherung und der andere kann sich etwas mehr ausbreiten.

    

Witzigerweise wirkt  der Schlafraum jetzt noch etwas größer - und sowohl der Schriftzug über dem Kopfteil , als auch die drei selbstgemachten Bilder am Fußende kommen so viel besser zur Geltung!!
Was für eine gute Entscheidung!

 

 
Am Mittwoch Nachmittag ging's nach unserem 5-tägigen FRIKO-Urlaub wieder nach Hause....
 

Wow, ich hätte es nie gedacht, aber man kann ein IKEA-Geschäft nach nur 8 Minuten wieder verlassen - mit Einkäufen!!

Wir waren Freitag erstmals bei IKEA-Altona, da es nur hier KLÖFTA (die Faltmatratze) gibt, die ich als Zweitmatratze für das HEMNES Tagesbett brauche.
Weder IKEA-Schnelsen noch IKEA-Moorburg führen diesen Artikel - und online ist er auch nicht erhältlich.

Also ab zu IKEA-Altona. Nun ist IKEA-Altona leider völlig anders strukturiert als der uns so vertraute IKEA-Laden in Schnelsen.
Somit waren wir "gezwungen" uns langsam durch die Gänge vorzuarbeiten, bis wir die gewünschte Matratze endlich im Einkaufswagen hatten. Kurz vor dem Kassenbereich gibt es hier (wie auch in Schnelsen) die "Reste-Ecke".
Da muss ich grundsätzlich kurz reinstöbern :-)

Und was sahen wir da??? Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht:

Eine kleine, sehr bequeme Gartenbank mit 100cm Breite (Artikel "PS  2014 Bank")!! REDUZIERT!!
Statt 99,- € nur noch 59,-€!!
Nach so einer Bank hatte ich wochenlang im Internet für die FRIKO-Terrasse gesucht.
Und hier stand sie, als würde sie sagen wollen "Ich warte schon so lange....!".


Leider waren wir aber nicht mit dem Auto hergefahren, sondern ausnahmsweise mit der S-Bahn, d.h. wir konnten unmöglich die doch recht schwere Matratze UND die Bank in der S-Bahn mitnehmen....also würden wir tagsdrauf nochmal mit dem Auto vorbeifahren müssen. So sind wir dann erst einmal mit leeren Händen wieder nach Hause gefahren.

ABER DANN: Samstag früh....

...nach einem schnellen Frühstück sind wir dann kurz vor 10 Uhr mit dem Auto zu IKEA-Altona gefahren:

  • 10:04 Uhr ab ins IKEA-Parkhaus
  • 10:08 Uhr rein in den Lagerbereich - Matratze geschnappt - weiter zur Reste-Ecke vor dem Kassenbereich
  • 10:10 Uhr die Bank geschnappt - und an die Kasse
  • 10:12 Uhr saßen wir wieder im Auto!

Und schwupps waren wir nach unglaublichen 8 Minuten fertig - mein Lieblingsmann war begeistert!!

Ja, so macht Shoppen auch Männern Spaß :-)

Ostern in FRIKO

03.04.2015 09:17

Karfreitag waren wir in FRIKO und ich habe noch ein paar Kleinigkeiten gemacht...

Das Bett strahlt in weiß und blau:

Die Schmunzelkatze dekoriert nun den Flur:

Ein kleines Weinregal neben dem Kamin:

Die Stühle haben einen neuen Bezug bekommen. Das Teelicht-Schiffchen ist auch neu!

Ist es nicht schön geworden???

Beim nächsten Besuch ist die Terrasse dran. Hier wurde schon ein bisschen Deko platziert, aber es fehlt noch eine Grundreinigung und dann der Feinschliff....und dann kann der Sommer kommen :-)

Endspurt?? Nein - FINALE!

22.03.2015 20:28

Am Wochenende haben wir noch mal richtig geackert...und was soll ich sagen: FRIKO ist FERTIG!!

Hier eine Liste von dem, was wir alles geschafft haben:

  • endlich (!!) ein neues Türschloss eingebaut;
  • den Holzbalken im Schlafzimmer mit Silikon umfasst;
  • einen Mittelbalken für´s Bett angebracht, damit man nicht immer zueinander rollt :-)
  • Gartenzaun-Provisiorium (Netz) abgebaut & stattdessen Maschendrahtzaun hochgezogen;
  • Zwei Garten-Hocker (IKEA: Bäkvam) zusammengebaut;
  • das Kistenregal aufgestapelt und dekoriert;
  • einen neuen Kratzbaum aufgebaut;

 

FRIKO ist ab jetzt nur noch Ort der Erholung!

 

 Der Blick von der Terrasse quer durch die ganze Wohnung:

  • Das Kistenregal passt perfekt in die kleine Nische neben der Tür.
  • Ein Schaf-Fell ist nun Schlafzimmer-Teppich. 
  • Das Tagesbett hat nun einen weißen Bezug

Hier der entgegengesetzte Blick, quer durch die Wohnung zur Terrasse hin: 

...alles wirkt nun schön hell!   :-) 

Hier nochmal das Kistenregal aus der Nähe.
Ach ja, und unsere Getränkevorräte stehen nun dekorativ in einer Wanne:

      

  

Die hellblaue Patchworkdecke dient als Tagesdecke für das Bett : so wird das Schlafzimmer zum "blauen Salon" - allerdings wird das Bettlaken noch gegen ein weißes getauscht werden müssen :-)

 

  Heute lernten wir zufällig einen weiteren FeWo-Besitzer aus unserer Anlage kennen - Herrn Maier. Er hatte als erster eine FeWo in der Anlage gekauft und hat jetzt noch zusätzlich die Wohnung im Obergeschoss gekauft, die wir anfangs auch besichtigt hatten und die uns zu renovierungsbedürftig war. Herr Maier nimmt aber die Arbeit auf sich und will sie bis zum Saisonstart so herrichten, dass er sie als zweite FeWo vermieten kann. Na dann, viel Spaß!!!
Beim Entrümpeln seiner neuen Wohnung fand Herr Maier einen originalverpackten Kratzbaum - den er uns gestern schenkte!

Super für Flocke - und er passt perfekt neben die Schlafzimmer-Kommode :-) 

   

Durch das Auflegen einer weißen Platte (Baumarkt für 1,25 €) auf das Schuhregal, haben wir jetzt eine Fensterbank mit Schuhablage :-)

  

  Ein silberfarbenes Segelschiff schmückt das Regal über dem Fernseher:

  

  

Die Sitzgruppe im Wohnzimmer ist nun harmonisch in beige/weiß - nur das Leuchtturmbild ist ein Farbklecks.
Die Stühle werden noch sandfarben bezogen ...und dann gefällt mir auch der Teppich super!!

 

Unsere zwei schnöden Nachttischlampen, habe ich gepimpt:

Hierzu habe ich zwei simple Einweckgläser gekauft (ohne Deckel). In jedes der beiden Gläser habe ich Vogelsand gefüllt, darüber blauen Dekosand gestreut und dann ein paar Muscheln darüber verteilt.

Die Lampe wurde dann einfach oben auf das Glas geklebt - schwupps, ist ein maritimes Unikat entstanden:

  

Jetzt ist FRIKO wirklich fertig - und ich freu´mich soooo! Denn ab sofort bedeutet FRIKO "Erholung und Genießen"!

Apropos genießen:

Nach getaner Arbeit sind wir am Samstag Abend im Ort essen gegangen:
Ich hatte mir Rührei mit Krabben, Bratkartoffeln und Salat bestellt - eigentlich nichts besonderes, aber was dann kam war der Hammer:
Auf meinem Teller fand ich geschätze 400g frische Nordsee-Krabben neben einem fluffigen Rührei-Berg, knuprig-karamellisierte Bratkartoffeln und einen gemischten Salat mit einem sagenhaft leckeren Dressing - für 19,95€.

Eigentlich war die Menge nicht zu schaffen, aber es war einfach zuuuuu lecker, um aufzuhören..... ;-)

Wenn meine Eltern mal zu Besuch kommen, werden wir dort auf jeden Fall mit ihnen essen.

Jetzt kann ich den ersten Sommer in FRIKO kaum noch erwarten:

  • Sonnetanken am Deich
  • Spaziergänge im/am Watt
  • Baden in der Nordsee
  • Erkundungstouren im Umland
  • Lecker essengehen
  • Fahrradtouren in die Umgebung
  • Wohnen in der schönsten FeWo der Welt :-))))

...und sollte uns mal total langweilig werden, gibt es kleine Nice-to-haves:

  • Fußleisten im Schlafzimmer anbringen
  • Decke im Schlafzimmer mit einem Streifen Tapete bekleben
  • ggf. Schlafzimmer mit weißer Holztapete halbhoch tapezieren (aber dafür muss die Raufaser runter!!)
  • ggf. Duschkopf austauschen (irgendwie kann ich mich mit der Armatur nicht anfreunden) 
  • Gästematratze für´s Tagesbett besorgen (80x200x12)
  • Demontage des Abluftschlauches in der Küche

Denn irgendwas ist immer....

Neue Erungenschaften

15.03.2015 19:22

Für FRIKO gab´s (mal wieder) ein bisschen Hausrat :-)

Diese fast einen Meter große "Schmunzelkatze" habe ich letzte Woche auf einem Hamburger Flohmarkt gefunden...für ganze 8 €!!

Aus dem Bauhaus habe ich drei einfache Kisten besorgt und diese ganz fix mit weißer Wandfarbe gestrichen und mit Schablone beschriftet. Sie werden in FRIKO zum Regal gestapelt, um Zeitschriften und Decken zu lagern.

       

Außerdem habe ich noch drei kuschelige Felle besorgt, die in FRIKO Deichschaf-Charme verbreiten werden :-)

Keine Sorge, es musste kein Schaf dafür leiden - es ist Kunstfell.

 

Bald geht´s wieder an die Nordsee, dann gibt´s neue Bilder....

Endlich...es geht weiter

02.03.2015 20:06

Endlich - am letzten Wochenende war es soweit! Wir waren Samstag und Sonntag in FRIKO und konnten endlich wieder weiter arbeiten! Jippie!!

Wir waren sooo fleißig: Die Laminat-Lücke ist geschlossen -okay, eine Lücke im ehemaligen Türbereich fehlt noch- und die Balken sind dort angebracht, wo vormals die Schlafraum-Wand war - sieht doch toll aus, oder?!

                                        

Über der Kommode hängt nun ein neuer Spiegel, den es für nur 10 Euro bei Hornbach gab.
Die Aufhängung aus einem Ledergurt ist klasse!

Zwischendurch habe ich erstmals alle Fenster von innen und außen geputzt - jetzt ist es noch heller in der Wohnung :-)

Ach ja, und die Fensterbank erstahlt nun auch in frischem weiß. Hier Vorher-Nachher-Bilder:

                                               

Flocke war natürlich auch diesmal wieder dabei. Sie benimmt sich inzwischen, als wäre sie schon immer hier gewesen:

          

 

Auch die Autofahrt ist eine Selbstverständlichkeit für sie. Sie maunzt nicht, wird nicht nervös oder ungeduldig - nein, sie döst oder spielt mit meinem Schlüsselbund :-)

     

 

Zum krönenden Abschluss haben wir noch einen Deichspaziergang gemacht - bei einem Sonne-Wolken-Mix mit Windstärke 8!!

HERRLICH!!

Geduld...

08.02.2015 12:13

 

...ist ja bekanntlich nicht meine Stärke. Leider ergibt sich in absehbarer Zeit keine Chance, um nach FRIKO zu fahren - also muss ich mich notgedrungen gedulden :-(

Ich habe gestern ein kleines Deko-Fischchen ergattert, das nun -mit mir- darauf wartet nach FRIKO zu kommen

 Es ist besetzt mit Dutzenden von kleinsten Muscheln und winzigen Perlen - einfach nur schöööön!

Derzeit ziert es unseren Spiegel im Hamburger Wohnzimmer....

Es ist heute so herrlich sonnig...aber jetzt kümmere ich mich erstmal um den samstäglichen Hausputz und dann dekoriere ich unser Hamburger Domizil ein bisschen frühlingshaft.

 

Vielleicht schaffen wir es ja noch im Februar nach FRIKO zu fahren....

Spurenbeseitigung

07.01.2015 10:29

Nach dem Malheur der Tourismuszentrale sind wir gestern nach FRIKO gefahren - das hat mich einen Tag Urlaub gekostet, aber ich musste einfach nach dem Rechten sehen!

Was hatte die Dame aus der Tourismuszentale gesagt "Es sieht alles gut aus...". Tja, gut ist relativ!!!

Die ganze Fußmatte war voller brauner, langer Hundehaare!! Im Mülleimer fanden sich neben Zigarettenstummeln und abgenagten Markknochen jede Menge Toilettenpapier, mit dem etwas flüssig-braunes aufgewischt wurde. Was das war, möchte ich gar nicht genau wissen! Boah!

Ich liebe wirklich Tiere - und auch Hunde - und wenn ich mal nicht mehr arbeite, werde ich mir sicherlich auch einen Hund anschaffen. Aber der Dreck, den dieser Hund bei uns hinterlassen hatte, war echt ekelig.

Erstmal wurde die ganze Wohnung gründlich gesaugt und feucht gewischt. Es waren nämlich nicht nicht nur überall büschelweise Hundehaare, sondern auch unzählige braune kleine Schmutzspritzer. Ob der Hund sein nasses Fell in der Wohnung ausgeschüttelt hat....ich weiß es nicht. Ich möchte mir auch keine Alternativen dazu vorstellen! Es war einfach nur wiederlich!

Jetzt ging es ans Bettenabziehen, neu beziehen und Bad schrubben - hoffentlich hatte niemand meine Zahnbürste benutzt!

Nachdem wieder alles sauber und ordentlich war, haben wir in der Wohnung erstmal die Weihnachtsdeko entfernt, die Badleuchte aufgehängt, die Teppiche gegeneinander ausgetauscht (sieht besser aus), endlich den Umleimer an der Küchenarbeitsplatte angebracht (sieht auch besser aus *hihi*), leckere Kieler-Brötchen gemampft und etwas durchgeschnauft!

Abschließend haben wir unseren (hoffentlich letzten) Schlüssel aus der Tourismuszentrale abgeholt.
Hier hat man sich nochmals für den Fehler entschuldigt und uns berichtet, das diese "unsere" Gäste wohl pauschal merkwürdig waren:

  • Erst zogen sie in eine Wohnung ein, obwohl sie eine andere gebucht hatten (Nachbarwohnung).
  • Sie merkten nicht, dass hier jemand "wohnt" (unsere Klamotten, unsere Zahnbürsten, unsere Handtücher...)
  • Sie schlugen die Tür hinter sich zu, ohne den Schlüssel mitzunehmen
  • Sie zogen bei uns aus (Gottlob!) und anschließend in die urspünglich gebuchte (Nachbar-)Wohnung ein - um dort festzustellen, dass das Schlafzimmer nur einen Vorhang statt einer Tür besitzt...und wollten deshalb nicht bleiben.
    Komisch: Unsere Wohnung hat ja auch weder Tür noch Vorhang vor dem Schlafraum!?!
  • Die Alternativ-Unterkunft, die ihnen die Tourismuszentrale daraufhin anbot war ihnen zu klein.
  • Sie suchten sich daraufhin selbst eine Unterkunft - und das alles für 3 Tage Urlaub!!

Bei den Gästen handelte es sich übrigens nicht - wie man vermuten könnte- um ein älteres tüddeliges Ehepaar oder versnobte Neureiche, NEIN - es waren eine Mittzwanzigerin mit ihrer Mutter (oder Oma).

Thema abgehakt und das Projekt "Schlösser austauschen" wird wieder an oberste Priorität gesetzt.
Denn das passiert uns nie wieder!!

Denn jetzt wollen WIR endlich mal Urlaub in unserer Wohnung machen!!!

Fremde in FRIKO?!

02.01.2015 10:28

Heute vormittag bekam ich einen Anruf einer Dame aus der Tourismuszentrale.

Ich habe mich sofort gewundert, denn mit denen haben wir ja nichts zu tun, da wir unsere Ferienwohnung nicht kommerziell vermieten, sondern ausschließlich selbst nutzen. Was konnten die also von mir wollen??!!??

Nach einer netten Begrüßung entstand folgender Dialog:

Sie: Hallo...äh, ja...ich wünsche Ihnen auch ein frohes neues Jahr. Weshalb ich Sie anrufe... uns...äh...ist da leider ein kleines Malheur passiert.

Ich: Wieso? Was ist denn los?

Sie: Ja...also... ähm...in Ihrer Wohnung haben versehentlich Gäste geschlafen.

Ich: Was? Kann nicht sein!! Wie bitte?

Sie: Die Gäste waren für die Nachbarwohnung gebucht, aber da passte der Schlüssel nicht. Und dann haben sie den Schlüssel an ihrer Tür ausprobiert - und da passte er. Heute morgen kamen die Gäste dann in die Tourismuszentrale und wollten eine andere Wohnung.

Ich: Was?? Wieso haben die Gäste unseren Schlüssel? Woher stammt der Schlüssel??

Sie: Also...wir hatten noch einen Schlüssel ihrer Wohnung und der hing falsch an unserem Schlüsselbrett - und so kamen die Gäste zu Ihrem Schlüssel. Das tut mir total leid.

Ich: Wieso haben Sie denn einen Schlüssel von uns? Wir haben 5 Schlüssel zum Übergabetermin vom Vorbesitzer erhalten - keiner hat etwas von einem weiteren Schlüssel bei Ihnen erzählt.
Sind die Gäste inzwischen aus unserer Wohnung raus??

Sie: Ja, also... das ist ganz blöd gelaufen. Die Gäste sind gerade hier und haben die Tür hinter sich zugezogen, als sie zu mir in die Tourismuszentrale kamen ....und haben sich jetzt ausgesperrt... ähm, ja...und in der Wohnung sitzt nun der Hund der Gäste...

Ich: WAS??? Da sitzt jetzt ein Hund ganz allein in meiner Wohnung?!?!

Sie: Das tut mir so leid! Ich wollte Sie fragen, ob Sie mit einem Ihrer Schlüssel vorbeikommen könnten.....

Ich: Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder?! Nein, ich werde nicht eine Stunde durch Dauerregen fahren, um eine Tür aufzuschließen. Sie holen jetzt einen Schlüsseldienst und lassen auf Ihre Kosten die Tür öffnen. Und wenn der Köter mir in die Wohnung sch***, dann kriegen wir beiden richtig Ärger!!

Sie: Das tut mir alles so leid! Ja klar, ich rufe sofort den Schlüsseldienst an und fahre mit ihm in die Wohnung. Ich werde nach dem Rechten sehen und eine Endreinigung veranlassen....

Ich: NEIN, bloß keine Endreinigung. Dann wird alles nass gewischt und sofort die Tür hinter sich zugezogen...danke, wir hatten schon ein Schimmelproblem!. Die Endreinigung lassen Sie mal schön bleiben! Besorgen Sie jetzt erstmal den Schlüsseldienst und rufen Sie mich dann wieder an!

Nach dem Telefonat war ich total durch den Wind!!
Warum hatten wir nicht -wie mal angedacht- sofort die Schlösser ausgetauscht?? Warum hat der Vorbesitzer nicht erzählt, dass es noch einen weiteren Schlüssel bei der Tourismuszentrale gibt?? Wie sah jetzt die Wohnung aus?? Wer hat in meinem Bett geschlafen???

Eine Stunde später kam der Rückruf aus der Tourismuszentrale....

Sie: So, der Schlüsseldienst hat die Tür geöffnet und die Gäste sind in die Nachbarwohnung umgezogen. Der Hund saß in seiner Transportbox. Ich habe einen Rundgang gemacht...das sieht alles gut aus. Das tut mir alles sooo leid!

Ich: Wo ist denn jetzt unser Schlüssel?

Sie: Der liegt für Sie in der Tourismuszentrale zur Abhloung bereit. Wir haben ihn auch nicht mehr ans Schlüsselbrett gehängt, sondern er liegt in einem beschrifteten Briefumschlag in meiner Schublade *lach*

Ich: Okay. Mit etwas Glück komme ich nächste Woche vorbei und hole den Schlüssel bei Ihnen ab! Und bitte keine Endreinigung bestellen!!

Sie: Ja, okay. Tut mir echt leid! Auf Wiedersehen!

Ende des Telefonats!

Oh, Mann! Das ist doch wohl alles nicht wahr!!!

Wir statten die Wohnung für viel Geld und mit viel Mühe total neu aus, damit wir nicht in "gebrauchten" Sachen wohnen und schlafen müssen. Und jetzt??
Ich frage mich immer noch: Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?? Wer hat in meinem Bettchen geschlafen??

Da uns (bzw. mir) die Möblierung der Vorbesitzer schon bei der Besichtigung überhaupt nicht gefiel, sollten alle Möbel raus und ein völlig neuer Einrichtungsstil her.

Sommerliches Strandhaus ... ja, so sollte unsere kleine Nordsee-Ferienwohnung mal aussehen.

Vor meinem geistigen Auge sah ich bereits den Endzustand: Holzmöbel in weiß, kleine Akzente in beige und eine Prise hellblau.
Eine Mischung aus Landhaus-/ Coastal-/ Long Island-Stil - also hell, etwas maritim und kuschelig.

Bevor wir die alten Möbel rausräumten, haben wir eine Liste mit den gewünschten neuen Möbel gemacht. Und dann starteten wir zum Mega-Shopping...ein Traum für jede, die wie ich gern Möbel kauft, einrichtet und dekoriert!

Die Einkaufsliste

  • 1 Doppelbett
  • 1 Tagesbett
  • 1 Esstisch
  • 4 Lampen (für Bad, Nachttisch und Wohnzimmer)
  • 1 Badezimmer-Waschtisch (Waschbecken, Unterschrank & Armatur)
  • 1 Badezimmer-Regal
  • 4x Bettzeug (Kissen und Decken)

Schon direkt nach Unterzeichnung des Kaufvertrages und der Übernahme der Wohnung hatte ich angefangen (angeblich massenweise *tztztz*) kleinteilige Deko, Einrichtungsgegenstände und Haushaltswaren zu kaufen:

Bettwäsche, Läufer, Handtücher, Kerzen, Kuscheldecken, Sitzkissen, Schüsseln und Schalen, Windlichter, Bilder, Spiegel, maritime Deko, Topflappen, Küchenhandtücher, Kunstpflanzen, Tischsets, Türhaken, Kosmetikartikel, Stoffe, Gardinen, Dosen und Vorratsgläser uvm. Das erwies sich als schlau, denn der Kleinkram wartete schon Wochen vor der Wohnungsübergabe in Umzugskisten verpackt in Hamburg. So mussten wir zu zweit nur noch die Großteile kaufen.

 

Die Vorbereitung: Ausräumen und Umbauten

In Hamburg haben wir uns einen Transporter gemietet, mit dem wir die zahlreichen Kartons mit den neuen Möbeln von Hamburg nach FRIKO brachten. Nach der Entladung der neuen Möbel (bzw. der ca. 15 Möbel-Pakete) und deren Zwischenlagerung (Terrasse, Bad, Schuppen) haben wir alle alten Möbel rausgeräumt und in den leeren Transporter gepackt. Diese sollten zurück nach Hamburg! Vieles davon sollte auf den Sperrmüll, einige wenige Möbel wiederum konnten wir noch für kleines Geld inserieren und verkaufen. Aber warum alles von Hamburg aus?  Ganz einfach: Wir kennen dort die Recyclinghöfe und deren Öffnungszeiten und können von Hamburg aus mit Kaufinteressenten Termine abstimmen und den Kauf abwickeln.

Nun stand also die winzige Ferienwohnung voll mit dutzenden Möbel-Paketen und vier randvollen Umzugskartons, in denen sich Deko und Kleinteile befanden!

Eigentlich konnten wir mit dem Aufbau der Möbel starten - aber zuerst musste die Wand vom Schlafzimmer eingerissen werden!

Denn die fand ich ja schon bei der Besichtigung völlig überflüssig - sie machte aus dem Schlafraum ein beengtes Kabuff!

Gesagt - getan! Die Wand fiel meinem Freund zum Opfer, der sie fein-säuberlich abgetragen hat. Das war richtig viel Arbeit, denn sie war fachmännisch mittels Holzgerüst eingezogen worden inkl. darin verlegter elektrischer Leitungen.

Leider hatte man erst die Leichtbauwand eingezogen und dann das Laminat verlegt. Dadurch hatten wir einen 2m langen und  10cm breiten Streifen an dem das Laminat fehlte ... upppss - darum mussten wir uns dann später mal kümmern :-)

Nachdem die Wand abgetragen war, inspizierten wir die beiden Einzelbetten im Schlafraum...und wir entdeckten beginnende Schimmelbildung unter den Betten!!

MIST! Ursprünglich wollten wir eins davon als Kinderbett nach Hamburg mitnehmen - denn Junior wünschte sich genau dieses Bett :-) Na gut, das hatte sich dann erledigt.

Kernfrage: Woher kam der Schimmel unter den Betten? Nach kurzer Überlegung fanden wir eine Erklärung:

Feriengäste achten nicht auf eine ausreichende Lüftung. Die Schlafzimmertür wurde vermutlich ständig geschlossen, weil die Feriengäste nicht gern auf ungemachte Betten schauen. Da der Schlafraum nur 2,50 x 2,00 m groß war, konnte die Luft kaum zirkulieren. Wenn dann das Fenster nachts geöffnet wurde, zog die typisch feuchte Nordseeluft ins Zimmer (auch im Sommer). Morgens schloss man das Fenster wieder (weil man die Wohnung verließ) und so blieb die Nachtfeuchte im Zimmer. Das gibt  Stockflecken!

Wir zerlegten beide Betten und haben sie auf dem Hamburger Sperrmüll entsorgt (um nur zwei Wochen später das gleiche Bett neu bei IKEA für´s Kinderzimmer in Hamburg zu kaufen!).

Zur Entfernung des grauen Schimmel-Belags haben wir den Fußboden feucht gewischt, trocken nachgerieben und gut gelüftet.

Nun ging´s  endlich mit dem Aufbau der neuen Möbel los!

Die Einrichtung

Puh, die Aufbauten zog sich ganz schön in die Länge. Wir hatten ca. 15 Möbelkartons mit -zig Einzelteilen allein von IKEA, die alle zusammengeschraubt werden mussten! Bei den großen Möbeln musste man oftmals zu zweit arbeiten und so dauerte alles länger als geplant. Junior hatte einen Tag lang mitgeholfen und den Lampenschirm der Stehlampe ganz allein zusammengebaut! Anfangs machte es uns allen noch Spaß...aber irgendwann kann man keine Aufbauanleitungen mehr sehen!

Auch die geringe Größe der Wohnung war ein Problem, so kamen wir uns häufig in die Quere oder standen uns gegenseitig vor den Füßen.

Problematisch war auch, dass wir immer wieder vergaßen, welche Arbeitsmittel und Werkzeuge wir schon in FRIKO hatten. So kam es wiederholt vor, dass wir hinfuhren um etwas zu erledigen und dann feststellen mussten, dass das Werkzeug hierfür in Hamburg war! BLÖD - saublöd!

Aber Mitte Oktober nahm die Einrichtung langsam Gestalt an...

Das Wohnzimmer hat nun das Tagesbett "HEMNES", das sowohl als Sofa als auch als Gäste-Doppelbett dient.
Dazu kam ein Esstisch vom Betten-Dänen.
Die schon vorhandenen weißen Stühle bekamen nur einen neuen Stoff übergetackert.
Ein Teppich, ein Leuchtturm-Bild und ein großer Spiegel für die Wand - perfekt!

Das vormals schwarze Regal über dem Fernseher wurde mit weißem Sprühlack lackiert.

Der alte TV-Schrank flog raus und stattdessen haben wir nun einen elektrischen Kamin. Der Kamin stand schon seit vielen Jahren nutzlos in Hamburg herum. Mit neuer (selbstgebauter!) Kaminkonsole in weiß und dient der Kamin nebenbei als TV-Board.

Den ehemaligen Nachttisch (IKEA, Modell HOL) aus dem Schlafraum  haben wir behalten. Er wurde weiß lasiert und durfte erstmal ins Wohnzimmer umziehen - er ist ideal für Krimskrams. 

Als einzige Lampe im Wohnbereich wählten wir die luftige Ikea-Stehleuchte MASKROS in Form einer Pusteblume - und schon stellte sich ein erstes Sommer-Feeling in FRIKO ein!

Der kleine Flur bekam - nachdem wir zwei riesige Wandschränke und eine Wandgarderobe rausgerissen hatten - nur eine einzige Kommode für unsere Klamotten. Das alte Schuhregel fand erstmal einen Platz versteckt hinter der Tür.

Ins Schlafzimmer kam ein BRIMNES-Doppelbett mit 140cm Breite. Dazu gesellen sich 2 kleine Nachttische.
Das Bett ist altersgerecht hoch (!) und hat vier wunderbar große Schubladen,die viel Stauraum für Kuscheldecken, Gartenstuhl-Auflagen etc. bieten.
Weiterer Vorteil: es sammelt sich kein Staub  unter dem Bett - und hoffentlich auch kein Schimmel.

Im Bad blieben Dusche und WC unverändert. Allerdings gönnten wir uns einen neuen Waschtisch (ausnahmesweise nicht in weiß!), einen  großen Spiegel und ein kleines Regal für Kosmetik und Handtücher:

 

Die Küche war ja nagel-neu und darum sollte sie auch grundsätzlich bestehen bleiben - aber durch die graue Küchenrückwand und vielen Oberschränke wirkte sie ungemütlich und drückend. Also wurde

  1. der Ess-Tresen entfernt und die Bruch-Kante neu umleimt
  2. die Küchenrückwand mit dünnem PVC in heller Holzoptik beklebt
  3. die Schranktüren demontiert und die Rückwände der Schränke ebenfalls mit dem PVC beklebt

Hübsche Dekoteile zieren nun die Schrankfächer - alles "unhübsche" verschwindet in den Unterschränken.

Das sieht doch schon alles richtig gut aus- und so herrlich hell!!
Den direkten Vorher-Nachher-Vergleich könnt ihr in der Foto-Galerie ansehen!

Jetzt fehlen nur noch ein paar "Kleinigkeiten" und dann können wir endlich in den eigenen vier Wänden unseren Nordsee-Urlaub verbringen....

Der Kaufvorgang...

01.01.2015 09:03

Nachdem wir den Makler (der übrigens sein Geld absolut wert war!) über unsere Entscheidung informiert hatten, begann der übliche Rechtsvorgang eines Immobilienkaufs. Hier der Zeitplan:

  • 04.07.2014: Anzeige entdeckt und Kontaktaufnahme mit Makler
  • 06.07.2014: Besichtigung
  • 07.07.2014: Objektreservierung/Zuschlag
  • 17.07.2014: Beurkundungs-/Notartermin
  • 12.08.2014: Kaufpreiszahlung
  • 19.09.2014: Schlüsselübergabe um 11 Uhr!

Für mich war es der erste Immobilienkauf und somit eine Premiere - allerdings konnte  ich mich auf die Erfahrungen meiner Eltern verlassen, denn sie hatten schon mal ein Haus gekauft und schließlich auch wieder verkauft.

Im nachhinein war der Kaufvorgang unproblematisch, dennoch gab einige Kuriositäten die durch die Vorbesitzer zustande kamen:

  • Die Vorbesitzer hatten den ersten Notartermin kurzfrisitg abgesagt, weil die Anfahrt für sie zu weit war.
    Naja, das weiß man natürlich auch erst 2 Tage vor dem Termin :-)
  • Sie baten mich, den Kaufpreis doch bitte vor dem Notartermin zu überweisen - weil die Tochter in den USA  ein Haus kaufen wolle.
    Das habe ich natürlich abgelehnt! .-)
  • Sie baten baten mich dann, den Kaufpreis direkt nach dem Notartermin zu überweisen. Für mein Entgegenkommen wolle man mir 100- 200 € beim Inventar nachlassen.
    Ich willigte ein, den Kaufpreis am Tag des Notartermins zu bezahlen und den Nachlass von 150 € vom separat ausgewiesenen Inventarkaufpreises abzuziehen.
    Nach Überweisung des Kaufpreises, wollte man aber plötzlich nur noch 100 € nachlassen. Das fand ich unglaublich frech - aber was sollte ich machen? 
  • Die eigentlich zum Inventar gehörende Waschmaschine wurde urplötzlich doch nicht mitverkauft - na, von mir aus! ich fand sie sowieso erstmal (Nutzung als Ferienwohnung) überflüssig
    Bei der Übergabe der Wohnung schleppen die Vorbesitzer also die WaMa aus der Wohnung und ließen sie auf der Terrasse erstmal fallen ...hahahaha....ob die WaMa das heil überstanden hat ist mir leider nicht bekannt :-)

Ich war nun also stolzer Eigenheimbesitzer; jetzt begannen die Planungsphase und die ersten Umbauaktionen.... 

Die Suche....

01.01.2015 08:37

Nachdem die Kriterien festgelegt waren, begann die Suche. Hierzu bediente ich mich der heutigen Technik und durchstöberte die üblichen Immobilen-Portale.

Nachdem das Domizil am Meer und im 100km-Radius um Hamburg liegen sollte, grenzte ich die Suche direkt auf die Region Ostsee/Nordsee ein.

Es gab immer wieder interessante Angebote von kleinen Häusern, Wohnungen und Mobilheimen.

Einige Anbieter (Besitzer/Makler) rief ich an und vereinbarte Besichtigungstermine u.a. für

  • eine schicke, kleine ebenerdige Wohnung in Friedrichskoog-Spitze, die zwar neuwertig und renoviert war - aber auch unverhältnismäßig teuer.
  • ein ganz tolles Ferienhaus in Pönitz am See, das mit viel Aufwand und Liebe ausgebaut war und dennoch günstig war- aber 400qm Garten besaß. Leider war das das K.o.-Kritierum, denn weder im Urlaub noch als Rentnerin habe ich Lust mich um soviel Grund und Boden zu kümmern.
  • eine Wohnung in Glücksburg, die meine Eltern für uns besichtigten - die aber in einem  zu großen Wohnkompex war und zudem den von uns festgesetzten 100km-Radius um Hamburg überschritt.

Dann fand ich zwei Anzeigen zu Ferienwohnungen, die offensichtlich der selben Anlage angehörten - in Friedrichskoog.

Beide Wohnungen waren ebenerdig mit kleiner Terrasse, Wohnküche, Duschbad und Schlafraum. Die Preise lagen absolut in unserem Budget und den Standort Friedrichskoog fand ich durchaus interessant! Die den Anzeigen beigefügten Bilder waren auch recht ansprechend.

Ich nahm daher Kontakt zum Verkäufer der ersten (etwas größeren) Wohnung auf. Der Besitzer erwies sich jedoch als mürrisch, phlegmatisch und eher desinterissiert. Es dauerte mehrere Tage um ihn überhaupt telefonisch zu erreichen und einen Grundrissplan von ihm zu erhalten. Ein Besichtigungstermin war gar nicht zu vereinbaren, mit dem Argument dass a) die Wohnung an wechselnde Feriengäste vermietet sei und er b) nicht in der Nähe, sondern am Bodensee wohnte.

Wie er  so seine Wohnung wohl verkaufen will???
Schade! Dann eben nicht!

Die andere Wohnung wurde über einen Makler angeboten, der entsprechend aufgeschlossen und kooperativ war - klar, ist ja auch sein Job :-)

Wir haben einen Besichtigungstermin für den 06.07.2014 vereinbart und fuhren zum Objekt.

Der Außenbereich war wunderschön und machte einen sehr gepflegten Eindruck. Die Wohnanlage erwies sich als ehemaliges Garni-Hotel mit einem attraktiven Haupteingang. Wir gingen hinein und betraten einen Vorraum. Von hieraus gelangte man in einen langen Flur der zu den einzelnen Wohnungen führte.

Der Makler kam nur 2 Minuten nach uns an und erzählte uns, dass er außer dieser Wohnung noch eine etwas größere Wohnung im Obergeschoss der Anlage anzubieten hatte. Oh, das klang interessant - denn ehrlicherweise erschien uns die inserierte untere Wohnung  auf den ersten Blick zu klein.

Also besichtigten wir zunächst die Wohnung im Obergeschoss.

Oje! Die Wohnung war zwar gut geschnitten, aber sehr renovierungsbedürftig: Es gab mit Latexfarbe gestrichene Tapeten, veraltete Nachtspeicheröfen, uralte Mini-Fliesen im Duschbad, eine dunkle Holzvertäfelung an der Dachschräge im Schlafzimmer, eine 70er-Jahre Küchenzeile, braune Holztüren und -zargen, uralte & hässliche Mobel und durchgängig einen alten Teppichboden ....ich sah schon die Großbaustelle vor uns, die diese Wohnung mit sich brachte. Dabei hatten wir weder Lust oder Energie, noch Zeit oder Nerven alles neu zu machen!
Diese Wohnung fiel sofort bei uns durch!

Also gingen wir runter und besichtigten die (eigentlich zu kleine) Terrassen-Wohnung...

Wow! Die Wohnung war zwar kleiner, aber die Basis stimmte:
Hier waren weiße Raufasertapeten an allen Wänden, es gab ein neu gefliestes Bad mit moderner Glas-Duschkabine und einem kleinen Fenster, eine moderne (wenn gleich auch überdimensionierte) Küchenzeile im Wohnraum, der durchgängige Bodenbelag bestand aus grauem Laminat und es gab weiße Kunststofftüren und -zargen. Interessant und völlig neu für uns waren die drei Infrarotheizungen an den Zimmerdecken - sahen toll aus und nahmen keinen Platz an den Stellwänden weg.
Der direkte Zugang zur Wohnung über die abschließbare Terrassentür ersparte den Weg durch den Haupteingang und den langen Flur. Das Sahnehäubchen waren an allen Fenstern weiße Innen-Plissees und die Außenrollos sowie der Pkw-Stellplatz direkt vor der eigenen Terrasse. Hier passte einfach alles!

Nur die Möbel entsprachen so gar nicht meinem Geschmack! Sie waren zwar praktisch, aber das Farbkonzept aus schwarz-rot-grau wirkte kalt und unpersönlich. Nachdem die Vorbesitzer  die Wohnung als reines Renditeobjekt gekauft und an Feriengäste vermietet hatten, konnte ich den Einrichtungsstil zwar nachvollziehen - aber schön war anders.

Egal, eine schöne Einrichtung konnte man leicht herbei zaubern!

Unsere Kaufentscheidung für diese Wohnung war schon während der Verabschiedung des Maklers gefallen. Auf der Rückfahrt nach Hamburg wurde der Makler dann auch direkt telefonisch darüber informiert.

Wir hatten uns also entschieden - für FRIKO.

Es ging weiter mit dem Kaufvorgang...

Der Auslöser...

01.01.2015 05:51

Anfang 2014 bekam ich völlig überraschend und unerwartet einen Teil meines zukünftigen Erbes von meinen Eltern ausbezahlt. Meine Eltern hatten ihr Reihenhaus verkauft, um in einen Senioren-Wohnpark umzuziehen, solange sie noch fit waren - und das sind sie definitiv!

Vom Hausverkauf bekam ich einen Teil ausbezahlt und hatte ursprünglich vor, das Geld -da ich es akut nicht brauchte- als Rücklage für später zu nutzen.Dafür wollte ich es einfach auf´s Konto legen.

Das erzählte ich dann auch meinen Eltern, worauf hin meine Mutter (eine ehemalige Bankangestellte) sofort meinte: "Leg es irgendwie an, investiere es, kauft euch etwas davon, denn bei der jetzigen Verzinsung von 1% wird es immer weniger..."

Wohl wahr...aber worin sollte ich investieren? Im Grunde genommen hatten wir doch alles!

Wir haben ein vollständig eingerichtetes Zuhause, wenn auch nur zur Miete - aber das hat den Vorteil immer (auch aus beruflichen Gründen) mobil und flexibel zu bleiben - außerdem genieße ich den Luxusleben eines Mieters: Wenn etwas kaputt geht, ruft man beim Hausverwalter an :-)

Okay, unsere beiden Autos waren schon älter, aber sie taten ihren Dienst - und einen Neuwagen würde ich mir aus Prinzip nie kaufen wollen.

Mit Aktien hatten wir 2009 schon unseren Reinfall erlebt!  Wo und wie sollte ich also den unerwarteten Geldregen anlegen??

Nach einigen schlaflosen Nächten, hatte ich plötzlich eine Idee: Ich werde in meinen späteren Alterswohnsitz investieren und als Rentner keine Miete mehr bezahlen müssen - denn wer weiß heute schon, wieviel Rente man im Jahr 2030 erhalten würde???

Okay, der Gedanke war geboren, aber wie soll der Alterswohnsitz aussehen und wo wollte ich meinen Lebensabend mal verbringen?? Nach einigen Gedankenspielen standen die Hauptkriterien der Immobilie fest:

  • sie sollte am Meer liegen
  • sie sollte zunächst als Feriendomizil dienen
  • sie sollte im Umkreis von 100km um Hamburg liegen, um für einen Wochenend-Trip erreichbar zu sein 
  • sie sollte nur soviel kosten, dass mir vom Geldregen noch eine Rücklage bliebe 
  • sie sollte bezugsfertig und keine Baustelle sein
  • und sie sollte möglichst altersgerecht sein, um später als Alterswohnsitz zu taugen.

Okay, der Rahmen war gesteckt - nun ging es an die Suche....